Hier findet ihr die Einsendungen der letzten Wettbewerbe

1. Schreibwettbewerb

Thema: 

Eine beliebige Zeremonie 
Ahornsterns(12) Geschichte

(Ahornstern)
1. Platz 

Funkellicht war mies drauf. Sie wusste, sie war alt. Sehr alt. Älter als so manche Älteste. Und das, obwohl sie noch Kriegerin war. Doch nie, niemals, hatte Funkellicht sich in den Ruhestand begeben wollen, solang sie ihr einziges Ziel, das sie je gehabt hatte, noch nicht erreicht hatte. Sie wusste, es war schon lange an der Zeit für sie, in den Ältestenbau umzuziehen. Ihre Gelenke schmerzten schon bei geringer Temperaturschwankung, ihre Sinne ließen nach und sie wurde sehr schnell müde und hungrig. Eigentlich war für sie klar: ihr Wunsch würde sich nie erfüllen. Sehnsüchtig blickte sie auf den großen Felshaufen. Wie gern hätte sie einmal dort oben gestanden und Befehle erteilt. Oder zumindest darunter, um Patrouillen einzuteilen. Doch jetzt war es zu spät. Funkellicht würde zu den Ältesten gehen müssen. Die uralte Kätzin schloss die Augen und dachte an ihr verlorenes Ziel, ihren verlorenen Traum. Dann blickte sie zum Brombeerdschungel. Nie wieder würde sie dort jagen. Dann sah sie im Lager umher. Sie würde nie mehr im Kriegerbau oder gar in der Kinderstube schlafen. Ihre Zukunft würde im Ältestenbau liegen. In dem Ort, den sie schon als Junges gehasst hatte. Schweren Herzens erhob sich die Kätzin und schlich auf den Anführerbau zu. Davor zögerte sie nochmal kurz. Würde sie jetzt eintreten, gab es kein Zurück mehr. Doch sie tat es trotzdem. Wusste, es würde das einzig richtige sein. „Wer da?“, fragte Steinstern, als Funkellicht den Bau betrat. Die alte Kätzin ging keinen Schritt näher, sondern flüsterte sofort: „Steinstern, ich werde zu den Ältesten ziehen.“ Dann verließ sie den Bau und setzte sich mit hängendem Kopf ins Lager. Die warme Mittagssonne auf ihrem Rücken beruhigte sie wenig. Sie konnte nur an ihr Leben denken, ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart, ihre Zukunft. Dass sie nie etwas besonderes war und es auch nie mehr werden würde. Als die Sonne am höchsten stand, hörte Funkellicht einen Ruf und wachte auf. Sie hatte nichtmal bemerkt, dass sie eingeschlafen war. „Alle Katzen, die alt genug sind, ihre eigene Beute zu erlegen, möchte ich bitten, sich hier unter dem großen Felshaufen zu einem Clantreffen zu versammeln!“, rief Steinstern. Er stand auf dem großen Felshaufen und die restlichen BrombeerClan-Katzen waren schon dabei, sich um diesen zu versammeln. Als alle, auch Funkellicht, da waren, rief Steinstern: „Heute sind wir zusammengekommen, um den Wunsch der ältesten Kätzin unseres Clans nachzukommen!“ Funkellicht neigte traurig den Kopf, als alle sich zu ihr umdrehten. Jetzt würde er es tun, sie zur Ältesten zu ernennen. „Bis zum Sonnenuntergang des heutigen Tages wird Moorblüte zurücktreten. Die übergängliche 2. Anführerin wird Funkellicht sein!“ Augenblicklich hob Funkellicht den Kopf und schritt mit glücklichem Gesichtsausdruck nach vorn. „Vielen, vielen Dank, Steinstern!", sprach sie ehrfürchtig, "Ich werde mich bemühen, meine Aufgaben gut zu erledigen.“ „Funkellicht! Funkellicht!“, riefen die anderen Katzen und jubelten der Kätzin zu. Sie konnte nicht anders, sie musste schnurren. Es war eigentlich gepfuscht, Moorblüte war noch immer 2. Anführerin, und doch war es so nett von ihrem Clan, ihren größten Wunsch, von dem alle wussten, wenigstens für einen Tag zu erfüllen. „Regenfell, Grasblüte, nehmt Ahornpfote mit und geht auf Jagdpatrouille, zum Glanzweg! Moorblüte, Seerose, ihr übernehmt die Grenze zum DämmerClan, Ringelschweif, Krautherz und Schneepfote, ihr die zum BlattClan! Eine weitere Jagdpatrouille, und zwar zum Sonnenstein, führe ich, und Eispelz und Rosenfrost kommen mit mir! Die übrigen Katzen könnten schonmal damit anfangen, den Schülerbau zu flicken, die Wände sind undicht geworden!“ Die Katzen fanden sich schnell zusammen und verließen gruppenweise das Lager. Zuletzt ging Funkellichts Patrouille los. Eispelz und Rosenfrost, zwei junge Krieger und Geschwister, sprangen vor der älteren vorübergehenden 2. Anführerin her und einmal schubste Eispelz Rosenfrost in einen Brombeerbusch. Zum Glück bekam die junge Kriegerin alle Dornen schnell wieder heraus und war fit genug, auf ihren Bruder zu springen und ihn zu Boden zu drücken. Funkellicht schnurrte und erinnerte sich daran, wie sie in dem Alter mit ihrem Bruder Windregen gespielt hatte. Nach einiger Zeit kamen die drei Katzen beim Sonnenstein an und Eispelz und Rosenfrost hörten auf, herumzutoben, und schlichen vorsichtig um den Stein. Auf einmal schnellte Rosenfrost vor. Funkellicht sah einige Bewegungen und einige Momente später trat die Kriegerin mit einer Schlange im Maul zurück. „Das hast du gut gemacht!“, lobte die 2. Anführerin. Als sie noch 2 Mäuse und 1 Vogel gefangen hatten, legten die drei Katzen sich auf den Sonnenstein. Er war angenehm warm, und die drei dösten eine Weile. Erst als die Sonne unterging, stupste Funkellicht die jüngeren Krieger an. „Kommt mit, zurück ins Lager!“, forderte sie die beiden freundlich auf. Dann nahm sie eine Maus und einen Vogel auf, Rosenfrost nahm ihre Schlange und Eispelz die andere Maus. Sie waren die letzte Patrouille, die im Lager zurück war, alle anderen halfen beim Flicken des Schülerbaus, sogar Steinstern sah man ab und zu mal mit einem Haufen Brombeerranken vorbeikommen. Mohnblüte, die Heilerin, zog allen Katzen, die sich Dornen in die Pfoten getreten hatten, diese wieder heraus und beobachtete insgesamt den Bau. Als die Sonne dann endgültig untergegangen war, sprang Steinstern wieder auf den großen Felshaufen. „Alle Katzen, die alt genug sind, um ihre eigene Beute zu erlegen, möchte ich bitten, sich hier unter dem großen Felshaufen zu einem Clantreffen zu versammeln!“ Nach einem glücklichen und erfüllten Tag lief Funkellicht nach vorne und setzte sich unter den großen Felshaufen. Sie war stolz, nun einmal hier sitzen zu dürfen, auch wenn es ihr letztes Mal gewesen war. „Funkellicht, unsere tapfere, man könnte fast sagen: tapferste Kriegerin und 2. Anführerin hat beschlossen, zu den Ältesten zu gehen. Sie hat unserem Clan lange gedient und verdient sich nun einen angenehmen Ruhestand.“ „Funkellicht! Funkellicht!“ Glücklich sah Funkellicht auf die Katzen, bis Steinstern weitersprach: „Das heißt, wir brauchen eine neue zweite Anführerin: Diese wird Moorblüte sein!“ „Moorblüte! Moorblüte!“, riefen alle, und auch Funkellicht stieg mit ein. Diesen Abend ging Funkellicht glücklich in den Ältestenbau. Die Schüler hatten ihr ein Nest mit extra vielen Federn gebaut, sie beschloss, sich am nächsten Tag bei ihnen zu bedanken. Dann schlummerte sie friedlich ein, das letzte mal in ihrem Leben, denn sie hatte ihr Lebensziel erfüllt...

Taupfotes(11) Geschichte

(Taupfote)
2. Platz

Die graue Schülerin erwachte von dem Ruf ihres Anführers Blattstern: „Alle Katzen die alt genug sind ihre Beuteselbst zu fangen, mögen sich hier vor dem Efeustamm versammeln!" Taubenpfote erhob sich und schüttelte sich einzelne Moosfetzten aus dem flauschigen Fell, dann folgte sie ihren Geschwistern Nachtpfote und Schneepfote nach Draußen. Die Sonne war kaum hinter einer dicken Wolkendecke, welche sich am Himmel gebildet hatte, zu erkennen. Tau glitzerte auf den Efeublättern am Efeustamm. Der Efeustamm war ein umgefallener Baumstamm, um den sich etliche Efeuranken schlangen. Taubenpfote betrachtete sich schnell in einer Pfütze, einige graue Büschel standen an ihrem Brustfell ab, welche sie schnell glatt leckte. Da berührte sie plötzlich sanft eine Schnauze am Kopf. Als die Schülerin sich zur Seite wandte, sah sie in die schönen, tiefblauen Augen ihrer Schwester Nachtpfote, welche gerade mit ihrer tiefen Stimme flüsterte: „Warum eine Clanversammlung?" Blattstern stand auf dem Efeustamm, sein orangeroter Pelz ähnelte im Licht der wenigen Sonnenstrahlen, die durch die Decke aus Wolken drangen, wie strahlende Flammen. Mit seinen großen, grünen Augen sah er seine Jungen Taubenpfote, Nachtpfote und Schneepfote an. In seinem Blick flackerte Stolz und er begann: „Jetzt ist für drei Katzen der wohl großartigste Moment. Nachtpfote, Schneepfote und Taubenpfote, tretet vor!" Verwirrung glänzte in Taubenpfotes Augen, als sie nach vorne tappte. „Tupfennase, Blütenschweif und Birkenblatt, seid ihr davon überzeugt, dass eure Schüler bereit sind?" Die drei Mentoren nickten, woraufhin der Anführer fortfuhr: „Ich, Blattstern, Anführer des Gewitterclans, rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie auf diese Schüler herabzublicken. Sie haben hart trainiert um eure edlen Gesetzte zu erlernen und ich empfehle sie euch als Krieger." Jetzt wurde Taubenpfote alles klar, ihre Ernennung zum Krieger! „Nachtpfote, Taubenpfote und Schneepfote, versprecht ihr das Gesetz einzuhalten und euren Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es euer Leben kostet?" „Ich verspreche es!", rief Taubenpfote mit möglichst fester Stimme, auch ihre Geschwister bejahten. „Dann gebe ich euch jetzt, mit der Kraft des Sternenclans, euren Kriegernamen. Nachtpfote, von diesem Moment an wirst du Nachtsprung heißen, der Sternenclan ehrt deinen Munt und deine Loyalität und wir heißen dich als Kriegerin in unserem Clan willkommen!" Stolz glitzerte in den Augen der neuen Kriegerin. Da fuhr Blattstern fort: „Schneepfote, von nun an wirst du den Namen Schneefuß tragen, der Sternenclan ehrt deine Intelligenz und Treue!" Schneepfote konnte einen erfreuten Aufschrei nicht unterdrücken, Blattstern schmunzelte kurz, dann wandte er sich an Taubenpfote. Die graue Kätzin zitterte vor Aufregung und sie sah kurz in die leuchtend grünen Augen des Anführers, welche stolz glitzerten. „Taubenpfote, von diesem Augenblick an wirst du Taubenfeder heißen! Der Sternenclan ehrt deinen Mut und deine Hilfsbereitschaft und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin im Clan willkommen!" „Taubenfeder, Nachtsprung, Schneefuß!", jubelten die Clan-Katzen und beglückwünschten die frischeernannten Krieger. Glück und Freude strömte in Wellen durch Taubenfeders Körper. Sie konnte es kaum erwarten die Nachtwache zu halten, wie es neue Krieger gewöhnlich taten.

2. Schreibwettbewerb
Heimliche Liebe

1. Platz 

Sehsucht. Das beschreibt es am besten. Die Sehnsucht nach einem Kater den sie nie lieben dürfte, einen den sie nicht vor die loyalität des Clan setzen sollte. Und doch tat sie es, aus Liebe. Irgent etwas zog sie an. Sei es sein haselnussbraunes Fell, seine wünderschönen grünen augen oder seine herzliche Art, es wirkte. Die Auswirkungen, falls es jemals jemand heraus finden würde, wären verhärrend. Was würden meine Clan- Gefährten denken wenn das ganze ans Licht kommen würde? Wer würde noch zu mir halten? Unweigerlich dachte sie an ihre Schwester, Rehstern. Wie würde sie reagieren? fragte sie zum Sternenhimmel gewannt. Dieser blieb bedauerlich kalt und abweißend, als hätte er selber keine Antwort auf diese Frage. Aber würde dieses Treffen ihnen Missfallen, wäre der Himmel von Wolken bedeckt, beruhigen sie sich selber.
"Was bedrückt dich? " besorgnis schwang in seiner Stimme mit. Langsam senkte sie ihren Blick. Nun stand er vor ihr, mit liebevollem Blick und aufrechtem Schweif. Sein Fell wie in Mondschein gedrängt. Ohne es zu wollen, drang ein Schnurren aus ihrer Kehle. " Was soll schon sein ? " miaute sie gelassen, setzte sich auf und trappte zu ihrem Geliebten. Gelassen, das war sie definiert nicht, aber sie wollte ihn nicht unnötig mit ihren Sorgen belasten. Er schüttelte den Kopf. " Ich dachte, wir hätten uns darauf geeinigt, uns nicht anzulügen? " fragte er. Sie blieb stocksteif stehen. Mäusedreck! Langsam schüttelte sie sich. " Es ist nur, was wenn es jemand herausfindet? " sie kam vor ihm zum stehen, ihre Stimme zitterte vor Angst. " Was wenn sie mich aus dem Clan schmeißen? Oder Verbannen? " Er beugte sich vor und lechte ihr beruhigend über ihr Ohr. " Ich glaube kaum, das sie so mäusehirnig wären und ihre beste Kriegerin verbannen würden. Aber ich hätte eine Idee ... ", er machte eine Pause und sprach mit leisem Ton weiter. " Wenn dir so viel an deinem Clan hängt, werde ich ihm beitretten. Wenn ich darf. " Sie starrte ihn mit großen Augen an und miaute: " Das würdest du für mich tun? " Schnurrend schmiegte er sich an sie, " Für dich würde ich das Sternenverlies vom Himmel hollen. " Sie musste sich es endlich eingestehen. SIe liebte diesen Kater. Einfach alles an ihm.
" Ich muss dir noch etwas sagen " gestand sie ihn, nachdem sich die beiden sich eine Weile die Zunge gegeben hatten. Er unterbrach seine Wäsche und blickte sie erwartungsvoll an. " Also ... Ich ... Ähh Ich meine wir ... erwarten Junge!" stammelte sie schüchtern vor sich hin. SIe blickte ihm dabei nicht in die Augen, zu groß wäre die Entäuschung wenn er sie und die Jungen nicht wollte. Doch zu ihrer Erleichterung stellte sie fest wie er sich fest an sie drückte und schnurrte. " Das ist ja wunderbar! ich werde Vater! Wie lang weißt du es schon? " raunte er ihr ins Ohr. Sie schnurrte. " Tauregen hat es vor ein paar Sonnenaufgängen herausgefunden. Sie ist herum gehüpft wie ein Junges, du wirst sie mögen." neckte sie ihn. Tauregen ist und war schon immer eine Aufgeweckte junge Kriegerin. Sie wäre eine super Mentorin von einem ihrer Jungen. Er nickte zustimmend und miaute: " In kürze wird die Sonne aufgehen" er stand auf und streifte mit seinem Schweif ihren Rücken entlang, " wollen wir los? " Sie nickte, wenn sie nun vor ihre Clan- Gefährten trat, hatte sie einen Gefährten der ihr Schutz und Sicherheit bot und Junge die ihr Zukunft und Liebe gaben. Was jetzt passieren wird, weiß nur der Sternenclan.


Schwalbenlied

2. Platz 

Dies ist ein Ausschnitt aus einer Fanfiktion von Ahornstern. Rosenpfote, die Hauptperson, befindet sich zur Zeit mit einer Gruppe anderer Clanschüler bei einem Schüleraustausch mit dem Stamm des eilenden Wassers:

Rosenpfote wachte auf. Es war kalt und die Federn in seiner Steinkuhle raschelten. Er ließ den Blick über die schlafenden Schüler und Zukünftigen schweifen, und schließlich blieb dieser an dem kleinen hellbraunen Fellbündel am anderen Ende der Höhle hängen. Rosenpfote hätte fast laut aufgejubelt, als er erfahren hatte, dass diese kleine Kätzin in die selbe Schüleraustausch-Gruppe gekommen war wie er selbst. Rosenpfote hatte sich nie eingestanden, dass er die Kätzin liebte - sie war schließlich im SchattenClan! Und er wollte ein loxaler DonnerClan-Krieger werden! Doch eigentlich wusste er, dass es bereits geschehen war. Er hatte sich in die leicht arrogante, aber wunderhübsche Moorpfote mit den herrlichen grünen Augen verliebt. Rosenpfote stand auf und schlich sich zwischen den schlafenden Katzen in der Höhle vorbei, die beiden Höhlenwächter am Eingang ließen ihn mit einem müden Nicken passieren. Das Wasser des laut tosenden Wasserfals brach das Mondlicht in viele kleine Silberbögen. Rosenpfote kletterte ein wenig umher, dann ließ er sich auf einem kleinen Felsvorsprung nieder und blickte auf zu den Sternen. "Oh SternenClan, seid ihr dort oben?", jaulte der Schüler in die finstere Nacht. Niemand antwortete, bis Rosenpfote plötzlich einen warmen Pelz an seiner Flanke fühlte. Er blickte zzur Seite und sah direkt in Moorpfotes große grüne Augen. Sein Blick verlor sich in den Tiefen dieser leuchtenden Wunderwerke. "Du vermisst sie alle, nicht?", fragte die Kätzin leise und brachte Rosenpfote damit in die Realität zurück. "Deine Familie, deine Freunde... fast alle mussten sie dahiem bleiben." Rosenpfote senkte den Kopf und schüttelte ihn dann. "Mein Vater wurde schon vor meiner Geburt von einem Fuchs getötet, meine Mutter vor einem Mond. Meine Schwester hasst mich, und mein Bruder und meine beiden Freunde sind nicht hier", erklärte er ebenso leise. "Du Armer, das muss schlimm sein...", flüsterte Moorpfote und strich ihm mit dem Schweif sanft über den Rücken. "Meine Eltern sind lebend zu Hause, meine beste Freundin ist mit mir hier." "Du Glückliche", flüsterte Rosenpfote. "Ich vermisse Ahornstern, seit dem Tod meiner Mutter und der Verletzung meiner Mentorin ist sie für mich Mentorin, Mutter und Freundin zugleich." Er fühlte seine Zuneigunt zu Moorpfote. Er vertraute ihr. Niemandem sonst hätte er von alldem erzählt. "Wie findest du deine Austauschschülerin?", fragte Moorpfote plötzlich. "Ich meine, sie ist hübsch..." Ihre  Stimme hatte einen seltsamen Unterton angenommen, den Rosenpfote nicht deuten konnte. "Klar ist sie hübsch!", stammelte er, "Windfang und Wildfang wären sicher voll auf sie abgefahren!" Als der Gesichtsausdruck der Schülerin bissig wurde, begann Rosenpfote zu verstehen und machte große Augen. "Heißt das - du denkst genauso wie ich?" "Wie genauso?", fragte sie mit leicht zickigem Tonfall. Rosenpfote schloss die Augen. Soll ich es ihr sagen? Doch dann holte er tief Luft und sprach leise: "Ich liebe dich, Moorpfote!" Der Gesichtsausdruck der Kätzin wurde sanft. "Das wollte ich hören!", flüsterte sie und schmiegte ihren Kopf an seine Schulter.

Von Ahornstern, 12

3. Platz 
Ein paar himmelblaue Augen suchten die Umgebung ab. Eine cremefarbene Kätzin, zu der die himmelblauen Augen gehörten, scharrte unruhig mit den Pfoten. „Lichtfeder!" Erschrocken zuckte die Kätzin zusammen, als ein kräftiger, dunkelgrauer Kater sich durchs Gebüsch kämpfte. „Gewitterlicht!", antwortete Lichtfeder erfreut. In der Kehle des Katers stieg ein rumpelndes Schnurren auf. Gewitterlicht schmiegte sich an Lichtfeder. „Ich hab dich vermisst!", flüsterte er. Die Kätzin leckte ihm übers Ohr. „Ich dich auch!", erwiderte sie liebevoll. Schweigend saßen sie, dicht aneinander gepresst, da und blickten in den sanften Sternenhimmel. Jeder mit seinen Gedanken wo anderes. Schließlich seufzte Gewitterlicht: „Das, was wir hier tun ist verboten!" „Meinst du, der SternenClan wird uns verzeihen?", hauchte Lichtfeder besorgt. Die Cremefarbene sah wieder in den Himmel und so bemerkte sie nicht, wie sich Gewitterlichts Gesichtsausdruck verfinsterte. „Wahrscheinlich nicht!", knurrte er trocken. Überrascht blinzelte Lichtfeder ihn an. „Wie meinst du das?" Wütend starrte der dunkelgraue sie an. „Lichtfeder! Ich... Verstehst du nicht?!? Wir dürfen uns nicht mehr treffen! Es ist verboten!", aus einem einfachen miauen wurde ein knurren. „Aber... Aber wir lieben uns doch!", erwiderte Lichtfeder vorsichtig. Gewitterlicht stand auf. „Nein. Du bist nicht in meinem Clan! Du bist eine Feindin! Ich hasse dich!", er spuckte die Worte förmlich aus, ehe er sich davon machte, zurück in sein eigens Territorium. Lichtfeder saß nun alleine da. Tränen durchnässten ihr weiches Fell. „Ich glaube dir nicht..." Die Worte waren nicht mehr als ein flüstern, doch der Wind trug sie weiter, so weit, bis sie endlich ihren Empfänger erreichten. Überrascht spitzte Gewitterlicht die Ohren. Er war schon fast beim Lager angelangt. „Ich habe es in deinen Augen gesehen... Was auch immer der Grund war, warum du dies gesagt hast, ich weiß das er ehrenvoll war..." Lichtfeders Worte versetzten dem grauen Krieger ein Stich ins Herz. „Ich liebe dich immer noch!" Schlagartig wurde ihm bewusst, was er gerade getan hatte. Er hatte sine einzig wahre Liebe aufgegeben, weil er stark sein wollte. Er wollte allen beweisen, dass er trotz seiner Hauskätzchen-Herkunft stark war. Auf einmal erinnerte er sich an die Worte Schwester. Damals hatte er beschlossen in den Wald zu gehen um sich den NachtClan anzuschließen. „Stärke ist, wenn man seinen Herzen folgt!", hatte sie ihm zum Abschied zu gehaucht. Erst jetzt wird er sich seiner Worte bewusst. Mit Tränen in den Augen drehte er sich um und preschte zurück. Was bin ich doch ein Mäusehirn! Mäusehirn. Mäusehirn, Mäusehirn! Er kam an der Stelle an, an der er Lichtfeder zum letzten Mal gesehen hatte. Doch keine blauen Augen blinzelten ihn vorwurfsvoll an, nein, dort war nur eine Lache von Blut. Lichtfeders Augen sahen nur starr geradeaus, während immer mehr Blut aus einer Wunde an ihrer Schulter floss. Es ist alles meine Schuld! Ich habe sie umgebracht! Er kauerte sich nieder und vergrub seine Nase in ihrem blutverkrusteten Fell. „Es tut mir so leid!" Auf einmal spürte er wie scharfe Krallen sich in seine Haut bohrten. Fuchs!, wurde ihm schlagartig bewusst. Ehe er reagieren konnte, entwich sein Geist seinem Körper und schloss sich dem SternenClan an. Dort wartete Lichtfeder auf Gewitterlicht, ihre Augen blitzen ihn vorwurfsvoll an. Ihr Pelz leuchtete, genau wie seiner. „Kannst du mir verzeihen?" Ihr vorwurfsvoller Ausdruck wich einem liebevollen. „Natürlich!", schnurrte sie heiser. „Denn Liebe steht alles

 Von Gewitterjunges 

4. Platz 

Großer Fehler 

Wie so oft saß Saphirfeder an der Grenze zum NachtClan. Ungeduldig peitschte ihr Schwanz von rechts nach links. Als ein Knistern zu hören war und ein Schwarzer Kater mit blauen Augen aus dem Gebüsch trat, machte ihr Herz einen Sprung. "Nachtschatten!", schnurrte die sandfarben getigerte Kätzin. "Saphirfeder!", schnurrte er. Die beiden starrten sich an. "Komm, wir gehen zur Höhle!", miaute sie. Die beiden gingen Seite an Seite die Grenze entlang. Ihre Pelze berührten sich und Saphirfeder schnurrte. Sie gingen schließlich über die beiden Grenzen. Die beiden schmiegten sich an sich. Die beiden ringelten die Schwänze ineinander und gingen so in die Höhle. Durch ein Loch schimmerte Mondlicht in die Höhle. Saphirfeder merkte das Nachtschatten etwas bedrückte. Sie starrte hinauf zum Mond. "Komm in den NachtClan Saphirfeder!", miaute er. Sie erschrak. "Nachtschatten! Ich.. Ich kann den BlattClan nicht verlassen! Ich habe keine Schülerin! Sie hätten keine Heilerin mehr!", miaute sie. Nachtschatten starrte auf seine Pfoten. Die Nacht lang sagte keiner mehr was. In den nächsten Siebentagen trafen sie sich nicht mehr. Es war Blattleere, die Clans stritten sich um die kleinste Maus und irgendwann kam es zu Kämpfen, Kämpfe um Leben oder Tod.

Saphirfeder fauchte einen orangefarbenden Kater an, der in die Kinderstube eindringen wollte. Die beste Kämpferin war sie nicht, aber sie musste die Kinderstube beschützen! Der orangefarbende Kater kam näher, erst jetzt wurde Saphirfeder bewusst, wie groß und stark er war. Fauchend sprang er sie an, sie wusste nicht, was sie machen sollte. Er zielte auf ihre Kehle. Ein Jaulen war zu hören. Ein Schwarzer Kater sprang auf den Orangenen. "Lass sie in Ruhe Fleckenkralle!", fauchte der Schwarze. Saphirfeder erkannte ihn nun, es war Nachtschatten. "Was soll das Nachtschatten? Du beschützt gerade eine Beute-Diebin", fauchte Fleckenkralle zurück. "Ich liebe sie aber!", knurrte Nachtschatten und sprang Fleckenkralle an. Er biss dem Orangenen in die Kehle, der nur noch kurz hustete. Dann erschlaffte sein Körper. 
Nach dem Kampf sah Nachtstern ungläubig zu Nachtschatten. "Du hast das Gesetz der Krieger gebrochen! Einen Clankameraden getöted und bist mit einer Kätzin aus einem anderen Clan liirt! Und sie ist auch noch die Heilerin! Du bist verbannt!", schrie Nachtstern ihn an, sie gingen über die Grenze auf NachtClan Teretorium. Saphirfeder sah ihn an. "Ich werde mit dir gehen!", miaute sie. Der Schwarze Kater nickte dankbar, doch er fragte: "Aber, der Clan hat nur dich! Keine andere Heilerin!" "Sie werden schon klarkommen!", miaute die Sandfarbende. Die beiden gingen zusammen richtung Wildnis.

12 Monde später tritt Saphirfeder mit 3 Katern über die Grenze von der Wildnis zum BlattClan Territorium. Die Grenzen waren seit Ewigkeiten nicht mehr erneuert worden, roch sie. Sie trabte mit den 3en zum Lager. Sie trat hinein, doch was sie sah erschrak sie. Tote Körper lagen über die ganze Lichtung verstreut. Maden und Würmer hingen schon an ihnen. Es ist meine Schuld!, dachte die Sandfarbende. Hätte ich den Clan doch niemals verlassen!

Von Flammenstern

5. Platz 

Ginsterdorn schaute immer wieder über die Bäume und dachte an den DämmerClan, an Traumherz, den sie  letzte Nacht wieder gesehen hat. Seinem ungewöhnlich weißem Fell mit der braunen Pfote und dem verträumten Blick konnte sie einfach nicht böse sein. Seit zwölf Sonnenaufgängen traf sie sich mit ihm, obwohl sie doch vor kurzem die Heilerin des BrombeerClans geworden ist und es sowieso gegen das Gesetz ist.  Sie musste an Minzherz, ihre Mentorin, Krähenpfote und Goldpfote denken. Und daran dass Krähenpfote schon was bemerkte. Die ersten Sonnenstrahlen blitzten über dem Laubdach des DämmerClans  und sie sagte nur noch ein paar Worte zu Traumherz, neben dem sie lag und verschwand  im Brombeerdach.,, Ich werde dich vermissen. Immer." flüsterte sie ihm noch zu War aber sicher dass er sie nicht hörte. Plötzlich erhob der verträumte Kater die Stimme: ,,Ich liebe dich Ginsterdorn." 

 von Beerenwind

Kampf bei rotem Regen

"ANGRIFF!", kam der Befehl vom zweiten Anführer des DämmerClans. Die Menge aus vor Wut triefenden Fellbällen stürmte los. Die goldrote Abenddämmerung und die Verletzungen der Krieger färbten den auf die kämpfenden Leiber niederprasselnden Regen blutrot.. Kleefang erblickte eine hellbraun-weiße Kätzin, die einen Schüler attackierte und ging sofort zum frontalen Angriff über.
Die Kätzin muss die junge Kriegerin wohl aus dem Augenwinkel gesehen haben, denn statt von ihr nieder gerannt zu werden, stieß sie den Schüler knurrend zur Seite und sprang in die Höhe, um Kleefang mit ihrem Gewicht zu erdrücken. Doch Kleefang ließ sich nicht einfach mit diesem plumpen Trick unterkriegen, statdessen warf sie sich auf den Rücken, schloss ihre Pfoten um die sich im Flug befindenden SturmClankriegerin und riss sie zu Boden, sodass sie selbst jetzt die Oberhand hatte. Die ältere Kriegerin versuchte sich aus ihrem Griff herauszuwinden, doch Kleefang bearbeitete den Bauch der Braun-weißen schon fauchend mit ihren Hinterläufen. Plötzlich erschlafften die Muskeln der Älteren. Kleefang erstarrte. Hatte sie sie gerade umgebracht?
Blitzschnell schoss die SturmClankriegerin aus Kleefangs Umklammerung und versetzte ihr einen starken Hieb auf die Nase. Noch halb benommen bemerkte Kleefang nicht wie die Feindin wieder zu einem Sprung ansetzte und diesmal geschickt auf ihren Schultern landete. Ein brennender Schmerz, den sie ihren Lebtag noch nicht gespürt hatte breitete sich in ihrer linken Schulter aus. Vom Schmerz gepeinigt jaulte sie gen Himmel und richtete sich auf die Hinterpfoten. Die Ältere rutschte Kleefangs Rücken hinunter und stieß mit einem dumpfen Schlag auf dem Boden auf. Kleefang nutzte die Gelegenheit und stürzte sich auf den entblösten Bauch.
"Der Kampf ist sinnlos. Dieser Teil des Flusses hat schon immer dem SturmClan gehört!", knurrte die Angegriffene und parrierte jeden einzelnen Schlag gekonnt. Kleefang fauchte: "Jedes Junge weiß, dass der Fluss dem DämmerClan gehört und nutzlos für den StumClan wäre, sogar du, Habichtfeder!" Habichtfeder schnurrte kalt, wobei ihre eisblauen Augen listig blitzten und schubste mit einer ungeahnten Kraft Kleefang von sich weg und drehte Kreise um sie. Kleefang schnappte schnell nach Habichtfeders Schweif, zog daran, dass sie das Gleichgewicht verlor und schlitzte ihr den Rücken auf. Habichtfeders Schrei war ohrenbetäubender als das Heulen eines Wolfes. Sie schlug um sich und Kleefang musste sie loslassen. Während die verletzte Kriegerin floh, funkelten ihre Augen schelmisch und Kleefang fauchte ihr hinterher.
Erst jetzt bemerkte Kleefang wie viel Blut sich unter ihr gesammelt hatte, fast versanken ihre Pfoten gänzlich in der Pfütze, doch sie merkte schnell, dass der blutrote Regen nicht nachgelassen hatte und von dem her diese riesige rote Lache stammen musste. Kaum hatte sie den Gedanken zu ende gedacht, erbrach sich eine Welle aus SturmClankriegern über sie. Doch auch wenn Kleefang wusste, dass sie ihrem Clan zu liebe nicht so denken sollte, betrübte es sie, dass keiner der Krieger eine Herausforderung wie Habichtfeder war. Sie ist fast so listig und kampesflustig wie eine von uns.
Es war fast Nacht, ihr Pelz war längst nicht mehr so weiß und glatt wie vor der Schlacht und der Regen, der sich enorm gesteigert hatte, trübte ihre Sicht wie roter Nebel. Die klaffende Wunde auf ihrer Schulter verlor mehr und mehr Blut und schwächte sie. Regenwasser und Blut vermischten sich, sodass Kleefang bald das eine nicht vom anderen unterscheiden konnte. Benommen torkelte sie nur mit Mühe über das Schlachtfeld, doch sowie sie einen Gegner in die Flucht schlug, kam eine Flut neuer Gegner. Im Getümmel hörte sie einen lauten, aber doch erschöpften Ruf: „DämmerClan, Rückzug!" Neue Kraft schoss in Kleefangs Glieder und sie stürmte zu ihrem zweiten Anführer. „Starenkralle, wir können es noch schaffen! wir können diesen räudigen Dieben zeigen, wer die wahren Herrscher des Flusses sind! Wir-" „Kleefang, es ist nutzlos. Wir haben schon drei Krieger verloren und eine Schülerin liegt im Sterben und unsere tapfersten Kämpfer stehen in ihrem eigenen Blut!", bei diesen Worten linste er kurz zu Kleefangs Pfoten. „Was muss noch passieren, damit du aufhörst?!" Er bedachte Kleefang mit einem tadelndem Blick, als ob sie eine aufmüpfige Schülerin wäre. Wenn keine Schlacht getobt und ihre Schulter nicht so viel Blut verloren hätte, würde sie sich das auf keinen Fall gefallen lassen, doch ihr blieb keine Wahl. „Rückzug, DämmerClan!" Kleefang warf einen letzten rachsüchtigen Blick auf ihr ehemaliges Terriitorium. Seit gewarnt, Katzen des SturmClans! Irgendwann werdet IHR in eurem eigenen Blut liegen und um Gnade flehen, selbst wenn ich dann vom SternenClan aus zuschaue! Und du, Habichtfeder, nimm dich besonders in Acht! Knurrend und eine Blutspur hinter sich her ziehend verschwand sie im Dickicht des Waldes.
Kleefang

"Dies ist ein Ausschnitt aus einer von Ahornsterns FFs. Rosenpfote, der Hauptcharakter, befindet sich mit seiner Mentorin Sonnenpelz und ein paar Clankameraden auf Patrouille, während seine beiden Freunde ihre große Liebe an der Grenze treffen wollen.")

Gegen Sonnenuntergang ging die Grenzpatrouille los. Außer Rosenpfote waren Sonnenpelz, Aschenfeder, Schummelfuß und leider auch Himmelspfote dabei. Seine eingebildete Schwester ging mit erhobener Nase an der Spitze der Patrouille, und ihr Mentor Schummelfuß kam nicht mal auf die Idee, sie zurückzurufen. „Die will, dass ihre Nase am Himmel kleben bleibt!", hätte Windpfote jetzt gesagt, und Wildpfote hätte kommentiert: „Und mit hoch erhobener Nase schreitet sie los, um das einzige zu tun, was sie kann: SCHLEIMEN!" Doch er, Rosenpfote, hatte nicht den Humor seiner Freunde und war auch nicht so lässig. Seine Schwester nervte ihn zu Tode. Als sie ihn schließlich über Mondpfote ausfragen wollte, fauchte er sie an und reihte sich neben Sonnenpelz ein. Die Grenzpatrouille verlief reibungslos, die SchattenClan-Patrouille war vor ihnen da gewesen und hatte keine Probleme gemacht. Tatsächlich ging es so schnell, dass Sonnenpelz, Aschenfeder und Rosenpfote noch jagen gingen. Himmelspfote hatte Angst um ihren 'wunderschön glänzenden' Pelz, und irgendwer musste sie schließlich nach Hause bringen.
„Wir sollten uns aufteilen!", schlug Aschenfeder nach einiger Zeit vor. Sonnenpelz nickte und ordnete an: „Aschenfeder, du gehst zum verlassenen Zweibeinernest. Rosenpfote, du gehst zur SchattenClan-Grenze und ich versuche an der Himmelseiche mein Glück." Alle waren einverstanden, und so gingen sie los.
Schon nach Kurzem witterte Rosenpfote die Spur eines Eichhörnchens. Doch der Wind stand ungünstig, und so folgte er seiner Beute eine Weile. Plötzlich zuckte das Eichhörnchen zusammen und lief weg. Auch der Schüler hörte es: Schreie und Kampflärm, gar nicht weit von ihm entfernt. Waren Katzen seines Clans in Not?
Schnell lief er hin, doch er stöhnte, als er sah, was da vor sich ging. „Ich hätte es mir ja denken können!", flüsterte er. Windpfote und Wildpfote standen sechs wütenden SchattenClan-Kätzinnen gegenüber, die von Mondpfote angeführt wurden. War ja klar.
Genervt und sich doch bewusst, dass er seinen Freunden helfen mussten, stürzte Rosenpfote aus dem Gebüsch und auf die anderen Schüler zu. Windpfote und Wildpfote schauten ihn zuerst verdutzt, dann glücklich an und stürzten sich ebenfalls in den Kampf.
Als erstes hatte Rosenpfote es mit einem schwarzen Kater zu tun. Er drosch auf ihn ein, sodass der Schüler verängstigt den Kopf einzog und floh.
Seine nächste Kampfpartnerin war schon erfolgreicher: Die goldbraune Tigerkätzin verpasste ihm einen tiefen Kratzer an die Flanke. Dann jedoch schlug er heftig auf ihre Schulter. Es knackte laut, sie fiel schmerzerfüllt zu Boden und der kleine rote Kater, der sich vorher in Windpfotes Schwanz festgebissen hatte, stürzte auf sie zu und zog sie hinter sich ins Gebüsch.
Nun waren nur noch Mondpfote und Moorpfote übrig. Es sah nicht so aus, als würde Mondpfote von Windpfote und Wildpfote ablassen, also stürzte Rosenpfote sich von hinten auf Moorpfote.
Erschrocken fuhr sie herum und warf ihn dabei um. Schnell rappelte er sich auf die Pfoten. Er legte die Ohren an, knurrte und zielte auf die Schultern der hübschen Kätzin. Doch sie wich ihm geschickt aus. Mäusedreck, er durfte nicht so offensichtlich zeigen, wohin er springen wollte!
Der nächste Angriff kam von Moorpfote. Sie zielte auf seine Pfoten. Schnell duckte er sich, doch im letzten Moment bemerkte er, dass es Täuschung war. Sie wollte auf seinen Rücken springen. Aber seine Reflexe waren nicht schnell genug, als dass er sich noch hätte zur Seite drehen können.
Rosenpfote bäumte sich auf und schüttelte sie ab. Dann drehte er sich blitzschnell herum, um sie am Bauch zu erwischen. Doch sie stand schon wieder auf den Pfoten. Sie war gut im Kämpfen, das musste man ihr lassen!
Einen kurzen Moment war der Schüler abgelenkt, sodass sie sich auf ihn stürzen und ihn am Boden festnageln konnte. Rosenpfote nahm Schwung, dann trat er der Kätzin mit voller Wucht in den Bauch, sodass sie einige Schwanzlängen weit flog. Er staunte selbst über seine Kraft, rannte dann aber zu ihr.
Er nagelte sie fest, achtete darauf, dass sie sich nicht mehr bewegen konnte, dann beugte er sich zu ihr herunter und schaute in ihre großen strahlend grünen Augen. „Ich habe gewonnen!", flüsterte er ihr triumphierend zu.
Plötzlich schrie Mondpfote hinter Rosenpfote. Er drehte sich um und sah, dass sie Kehrt machte. Unter seinen Pfoten kämpfte sich Moorpfote frei. Sie schaute ihn mit ängstlichem, aber auch bewunderndem Blick an, bevor sie ihrer Freundin hinterherlief.

Ahornstern

Titel: Ich lebe nicht um zu Kämpfen

Krallen, Zähne, Schreie, Blut, viel Blut, Fragen. Wieso tue ich das hier, Was passiert wenn ich mich weigere, was passiert wenn ich aufgebe, und was wenn nicht. Antworten. Der Clan, das Gesetz, jeder verlangt es von mir, sonst verjagen sie mich, gebe ich auf werde ich sterben, wenn nicht, werde ich töten. Viele Gedanken, aber kein Sinn. Alles scheint verschwommen. Vor mir, eine kleine Kätzin, etwa halb so alt wie ich selbst. Ihr Fell, gesträubt. Ihre Zähne, gebleckt. Ihre Krallen, kampfbereit. Aber gegen mich hat sie keine Chance. Meine Stellung, eine dieselbe. Die Zeit scheint still zu stehen. Als würde sie darauf warten dass ich mich entscheide. Um mich herum, viele kämpfende Katzen. Ich rieche die Angst, ich sehe die Angst, ich spüre die Angst, die Angst jeder anwesenden Katze hier, selbst die Angst der Katzen welche nicht mehr unter uns weilen. Wieso, wieso passiert das hier. Warum kann es nicht einfach aufhören. Die Antwort ist kurz, weil es so ist. Ich wurde geboren und mir wurde gesagt, Kämpfe um zu leben, doch lebe ich um zu Kämpfen. So viele Gedanken. So viele Krallen, Zähne und Katzen. Wird dieser Kampf jemals ein Ende finden. Krallen, spitze Krallen, sie bohren sich in meinen Rücken. Die kleine Kätzin, ich konnte sie riechen. Doch ich will nicht kämpfen, ich will frei sein, ich will das alle frei sind. Das einzige worum es hier geht ist Beute, Territorium und Frieden, so einfache Bedürfnisse, es lohnt sich nicht dafür so viele Katzen sterben zu lassen. Die Kätzin auf meinem Rücken wird weggestoßen, ich höre wie ihr kleiner Körper auf den Boden fällt, aus dem Augenwinkel sehe ich einen großen Krieger, er tötet die Kätzin wie ein jämmerliches Stück Beute. Nein, ich werde nicht kämpfen, nicht für so etwas. Es begann alles mit nur einer Maus, dann ein Vogel, später ein Kaninchen und bald darauf wurde auch Territorium gestohlen. Ich spüre etwas in mir, etwas fremdes, war es Angst, nein es war Wut, Wut über die Dummheit der Katzen die um mich herum kämpfen. Ich stürze mich auf den Anführer meines Clans, ich hab keine andere Möglichkeit, der erschrockene Blick, die Angst und das Erlischen des Lichts in seinen Augen als ich ihm seinen letzten Atemzug raubte. Alle Katzen hielten inne, alle starten mich an, keiner bewegte sich. Ich erhob meine Stimme, sie klang ruhig, ich sprach zu den Katzen, "Seht euch um, seht ihr was passiert ist, und wofür, wegen einer kümmerlichen Maus, wir Kämpfen um zu leben, und ihr müsst selber entscheiden ob ihr lebt um zu Kämpfen. Ich tue dies nicht. Als neue Anführerin des EchoClans spreche ich zu euch, doch nicht nur zum FlüsterClan sondern auch zu dem Clan in dem ich aufgewachsen bin. Wir wollen alle jeden Tag etwas zu essen, Schutz für unsere Jungen und Platz für unseren Clan, seht euch genauer um. Der Wald ist groß, hier lebt viel Beute und jeder hat Platz für sich selber. Wieso kämpfen wir dann." Es herrscht eine lange Stille, eine unruhige Stille. Die Katzen nicken mit ihrem Kopf, als Geste des Respekts, der Anerkennung. Jeder Clan nimmt seine verletzen sowohl tote Clangefährten mit in sein jeweiliges Lager. Und von dem Tag an, herrschte Frieden. Der eine Clan half dem anderen, und umgekehrt. Also wieso Kämpfen, wenn man es auch vermeiden kann.
Mondwolke

 

Abenteuer eines oder mehrerer Junge

Sie schläft", wisperte meine Schwester. Angespannt stand ich leise auf, und lugte aus der Kinderstube hinaus. Dicke Regentropfen fielen in Strömen vom pechschwarzen Himmel. Überall lauerten Schatten und ein stürmischer Wind pfiff in meinen Ohren. Ich schauerte und sah zögernd zu Feuerjunges. „Bist du sicher? Es regnet... und es ist so dunkel!", flüsterte ich. Meine Schwester jedoch zwängte sich an mir vorbei und setzte eine Pfote auf den matschigen Boden. „Nun hab dich nicht so, ich dachte du wolltest fliegen, Luftjunges?", kam es von ihr. Oh ja, das stimmte. Sehnsüchtig dachte ich an die zahlreichen Vögel, wie sie sich in die Luft erhoben und majestätisch dahin glitten. "Warum wecken wir nicht auch Wasserjunges und Erdjunges?", fragte ich leise. "Die sind doch Spaßverderber!", gab Feuerjunges zurück. Da hatte sie recht! Ich holte tief Luft, und trat hinaus in das Unwetter. Sogleich schlug mir Regen ins Gesicht und ich blinzelte heftig, um die zahlreichen spitzen Klippen vor uns sehen zu können. Ich schluckte die letzten Zweifel hinunter und begann hinter Feuerjunges her zu klettern. Der Stein war glitschig und glänzte im Schein der Blitze hell auf. Doch obwohl ich oft abrutschte, hiefte ich mich immer weiter nach oben. Nach einer gefühlten Ewigkeit verlangsamte Feuerjunges sich. „Das müsste reichen", miaute sie und blieb auf einem hohen Vorsprung stehen. Auch sie zitterte. Ich drückte mich neben sie und blickte vorsichtig nach unten. Schlagartig fuhr ich zurück. Bis zum sicheren Boden waren es so viele Fuchslängen, das ich den in Dunkelheit getauchten Grund, nicht klar sehen konnte. „Ich bin Luftjunges, und ich kann fliegen. Ich... muss doch fliegen können!", murmelte ich zu mir selbst und erhob mich. „Komm, wir gehen wieder runter!", rief meine Schwester gegen den Wind an. In ihrem Blick lag Angst. Ich ignorierte sie und trat an den Abgrund. Der kalte Stein betäubte meine Pfoten, welche drohten abzurutschen. Mein Herz klopfte. Mein Puls raste und ich atmete stoßartig. Ich schloss noch einmal die Augen und atmete einmal tief ein. Dann sprang ich. Und ich flog. Diesen einen, wundervollen Moment flog ich, verharrte in der Luft. Ich stieg sogar, durch die Kraft meines Absprungs ein wenig auf. Vor Freude begann mein Herz zu singen und alles drehte sich in meinem Kopf. Doch da begann ich zu fallen. Der Wind zerrte an mir, der Regen schlug mir ins Gesicht und meine Augen tränten. Die Erde näherte sich mir in tödlicher Geschwindigkeit und wirkte unnachgiebig und gnadenlos. Ich bin Luftjunges und ich kann fliegen! Ich muss fliegen können. Wiederholten sich die Worte in meinem Kopf, als wollten sie mich beruhigen. Es nützte nichts. Ich fing an zu schreien und ruderte mit den Pfoten wild in der Luft. Schließlich kam ich auf den schlammigen Boden auf. Der Aufprall drückte alle Luft aus meinen Lungen und meine Muskeln schrien vor Schmerz. Mein Kopf dröhnte und mir wahr schwindelig. Ich sah die Welt durch einen dunklen Schleier, bis sie zu Letzt ganz verschwand. Langsam wurde mir schwarz vor Augen ... Laute Stimmen, eine Nase stubste mich an. „Lass mich... ich will nicht!", nuschelte ich, doch Feuerjunges fiel mir ins Wort. „So etwas darfst du ja nie wieder machen, hörst du? Es war eine dumme Idee von mir!" Verständnislos sah ich sie an. „Aber es war toll!", flüsterte ich heiser und kuschelte mich an sie. Die ganz Aufregung verwirrte mich ein wenig, bis ich bemerkte, dass ich im Heilerbau lag.„Erzählst du mir, wie es war?", fragte meine Schwester nach einer Weile zögerlich. „Na klar! Es... es war einfach wundervoll. Nur auf den Boden zu kommen tat weh. Aber das tut es immer. " , nachdenklich fügte ich hinzu: „ Zu erkennen, dass ein Traum ein Traum ist, tut immer Weh." Dann drückte ich mich noch fester an sie, und begann, alles haarklein zu erzählen. 

Von Zimtnacht

Ich bin zuerst da!", krähte Wirbeljunges und rannte durch den Schmutzplatztunnel nach draußen. „Nein ich!", rief Ahornjunges und sprang auf den Rücken ihres Bruders. Rosenjunges schlenderte eher vorsichtig hinterher. „Ist das wirklich eine gute Idee, aus dem Lager abzuhauen?", meinte sie vorsichtig. „Was ist, wenn wir einem Dachs begegnen?" „Ein Dachs, pah!", meinte Ahornjunges, „Erstens sind Dachse nachtaktiv, zweitens gibt es zur Zeit keinen auf unserem Territorium und drittens könnten wir uns wohl verteidigen!" „Stimmt doch gar nicht! Wir sind erst Junge!", protestierte Rosenjunges. „Wenn du willst, kannst du doch zu Hause bleiben!", meinte Wirbeljunges genervt. „Ahornjunges und ich gehen jedenfalls!"

Rosenjunges zögerte noch etwas, dann kam sie schließlich doch mit. „Wohin gehen wir?", fragte sie nach einer Zeit. „Wie wäre es mit dem Fluss?", schlug Ahornjunges vor. Wirbeljunges nickte begeistert. Die drei Jungen sprangen auf dem Weg zum Fluss wild umher, spielten Fangen und machten an einer Stelle ein Wettrennen bis zu einem hohlen Baumstumpf. Sie hörten erst auf, so wild zu spielen, als der Fluss in Sicht kam.

„Wow, ich hätte mir den niemals so riesig vorgestellt!", staunte Ahornjunges. „Seht doch, da ist eine Insel! Vielleicht können wir ja dorthin schwimmen!", meinte Wirbeljunges begeistert. „Wir können nicht schwimmen...", zögerte Rosenjunges. „Aber da ist ein umgefallener Baumstamm, auf dem wir dorthin laufen können!" Die beiden anderen Jungen nickten begeistert.

Wirbeljunges stand als erstes auf dem Baumstamm. „Ich bin der beste!", rief er laut. „Ich werde zuerst die geheimnisvolle Insel betreten, bewundert mich!" „Ach, weg da!", meinte Ahornjunges verärgert und sprang über ihren Bruder hinweg. Dann rannte sie den Baumstamm entlang und landete als erstes auf der Insel. „Wer ist hier die beste?", prahlte sie vor ihrem Bruder.

Verärgert ging dieser nun auch über dem Baumstamm, Rosenjunges folgte langsamer. „Wow, wie groß das alles ist!", staunte Ahornjunges und steckte ihren Kopf in einen Busch. Augenblicklich hörte sie ein Krächzen und etwas schlug in ihre Nase. Schnell zog sie ihren Kopf wieder zurück und sah eine wütende Elster, die aus dem Busch stob. „Schnell weg hier!", kreischte sie entsetzt. Sie kletterte den erstbesten Baumstamm nach oben und versteckte sich dann zwischen ein paar engen Zweigen.

Unten rannten auch Wirbeljunges und Rosenjunges davon. Wirbeljunges erblickte recht schnell einen großen Tunnel, in den er ohne viel Nachdenken hinein schlüpfte. Rosenjunges wollte ebenfalls davon rennen. Sie dachte jedoch vorher nach und kam zu dem Schluss, dass es vielleicht am besten wäre, Hilfe holen zu gehen. Sie ging über den Baumstamm und rannte dann zurück ins Lager.

Als die Elster weg war, kroch Ahornjunges von ihrem Baum hinunter. „Wirbeljunges! Rosenjunges!", rief sie ihre Geschwister. Wirbeljunges kroch schnell aus seiner Höhle und rannte zu ihr. „Wo ist Rosenjunges?", fragte er. „Ich weiß nicht", antwortete sie, „Wir sollten sie besser suchen gehen!" Wirbeljunges nickte, und so gingen die beiden Geschwister zusammen suchen.

„Da, vielleicht unter dem Baumstamm!", schlug Ahornjunges vor. Sie kroch hinunter. Plötzlich jedoch summte es hinter ihr angriffslustig. „HILFE! EINE WESPE!", schrie sie entsetzt, verlor das Gleichgewicht und stürzte in den Fluss.

„Nein! Ahornjunges!", rief Wirbeljunges. Er rannte zum Ufer, um seiner Schwester nach draußen zu helfen. Er bemerkte nicht, wie von hinten knurrend eine schwarzweiße Gestalt auf ihn zukam. Das bemerkte er erst, als ihm eine Pfote heftig in die Flanke schlug und er fast ins Wasser geflogen wäre. „Ein Dachs! HILFE!", rief er entsetzt, rappelte sich schnell auf und sprang dem Untier auf die Schultern.

Das gefiel dem Dachs gar nicht. Er brüllte laut und schmiss Wirbeljunges von sich. Dieser wich immer weiter zurück, der Dachs schlug immer wieder nach ihm, und er wich aus. Hoffentlich ist Rosenjunges nichts passiert!, flehte er stumm. Immer wieder fragte er sich außerdem, was mit Ahornjunges weiter passiert war.

Plötzlich hörte er Kampfgeschrei, und zwei Krieger warfen sich auf den Dachs. „D-d-danke!", keuchte er erschöpft. Der dritte Krieger nahm Wirbeljunges im Nackenfell und brachte ihn von der Insel weg.

Am anderen Ufer ließ er ihn nieder. „Wo ist Ahornjunges?", fragte er. „Sie... Sie ist in den Fluss gefallen", murmelte Wirbeljunges beschämt und traurig. „In den Fluss gefallen?", fragte der Krieger alarmiert. Er ließ Wirbeljunges liegen und rannte den Fluss entlang.

Ahornjunges paddelte verzweifelt mit den Pfoten, doch die Strömung zog sie immer wieder unter Wasser. Sie versuchte immer wieder, ihren Kopf über Wasser zu lassen, doch es wurde immer schwerer. Sie merkte verschwommen, wie sich der lichte Mischwald in finsteren Nadelwald umwandelte. Immer schwächer wurden ihre Pfotenschläge, und schließlich wurde ihr schwarz vor Augen.

Birkenpfote hob die Nase. „Ich glaube, da ist ein Vogel!", sagte der breitschultrige braunweiße Kater mit tiefer Stimme zu seinem Mentor. Bevor dieser antworten konnte, fiel der Schüler ins Jagdkauern und schlich auf den Vogel zu. Er pickte direkt am Fluss an einem Tannenzapfen.

Plötzlich erblickte Birkenpfote im Wasser Fell. „Da ist eine Katze!", rief er entsetzt. Den Vogel ließ er liegen, und stürmte auf den Fluss zu. An seinen Mentor gewandt rief er: „Da ist ein Junges von einem anderen Clan im Wasser! Ich glaube, es ertrinkt!" „Schnell, wir müssen es retten!"

Birkenpfote stürzte sich ins Wasser und schwamm mit schnellen Zügen auf das kleine Fellbündel zu. Dann packte er es und brachte es so schnell wie möglich ans Ufer. Es hustete schwach und zitterte.

„Was sollen wir mit ihr machen?", fragte Birkenpfotes Mentor ratlos. „Vielleicht sollten wir zur Grenze gehen und sie zu ihrem Clan zurückbringen?", schlug der Schüler vor. Der Krieger nickte.

Birkenpfote nahm das Junge wieder auf, und die beiden Katzen rannten zur Grenze. Schon von Weitem hörten sie die Rufe eines Kriegers. „Ahornjunges! Ahornjunges, wo bist du?" Die beiden Katzen beschleunigten ihre Schritte, und als sie schließlich an der Grenze ankamen, war dort auch der fremde Krieger.

„Ihr habt sie gefunden! Danke!", rief er. „Was ist denn passiert?", wollte Birkenpfotes Mentor wissen. „Sie und ihre Geschwister sind aus dem Lager abgehauen, und sie ist in den Fluss gefallen. Ihr Bruder hat es geschafft, sich mit einem Dachs anzulegen." „Dann ist es ja gut, dass sie jetzt wieder da ist!", meinte Birkenpfote, und der Krieger nickte. Er packte das Junge, warf noch einen dankbaren Blick auf die beiden Katzen und verschwand.

Auf dem Rückweg ins Lager gewann Ahornjunges ihr Bewusstsein wieder. Sie zappelte etwas, weil sie nicht getragen werden wollte, aber der Krieger ließ nicht los. Auf halbem Weg begegneten sie den anderen Beiden Kriegern, von denen einer Wirbeljunges trug.

Als sie im Lager ankamen, sahen die beiden Jungen, wie Rosenjunges zögerlich hinter ihrer Mutter hervorlugte. „Ihr habt sie gefunden! Oh danke!", rief die Königin den beiden Kriegern zu. Ahornjunges und Wirbeljunges mussten sich leider erstmal gründlich das Fell putzen lassen.

Von Ahornstern

Beerenjunges, steh auf du Schlafmütze", flüstere eine kleine weibliche Stimme, "Sonst gehen wir ohne dich", eine weitere Stimme kitzelte an meinem Ohr. Ich schlug meine Augen auf, vor mir meine beiden Schwestern, Morgenjunges und Rauchjunges, sie waren in gebückter Haltung damit ich ihr Flüstern auch hören konnte. "Jetzt komm schon, du hattest uns gestern versprochen dass wir Schatzsucher spielen", maulte ihm Morgenjunges zu, ihre Fellspitzen leuchteten rot vom Licht der aufgehenden Sonne. Stimmt, wir wollten Schatzsucher spielen, aber doch nicht so früh, ich bin hundemüde, trotzdem stehe ich auf und schaue meine Schwestern genervt an. Rauchjunges tänzelte leicht, "wir spielen Schatzsucher, wir spielen...", Rauchjunges hielt inne als ein lautes stöhnen ertönte. Aber es war nur Herbstblüte, unsere Mutter. Glücklicherweise schlief sie weiter, meine Schwestern standen schon am Bauausgang, Morgenjunges winkte mir mit dem Schweif zu das ich mich beeilen sollte. Schnell flitze ich zu ihr. "Ich bin die Leiterin des Suchtrupps", mauzte Morgenjunges bestimmt, doch Rauchjunges schaute sie grimmig an und fuhr sie zusammen, jedoch im Flüsterton, "wir hatten ausgemacht ich bin nächstes Mal die Leiterin", Rauchjunges hat einen sehr schüchternen Charakter, und Morgenjunges war das komplette Gegenteil, aber es war abgemacht dass Rauchjunges nächstes Mal die Leiterin sein darf, "genau, letztes Mal hatten wir ausgemacht das Rauchjunges leiten darf", schließlich wende ich mich zu Rauchjunges, "Wo soll die Reise denn diesmal hingehen Rauchstern", Morgenjunges war nicht ganz begeistert aber gab schließlich doch nach. Rauchjunges überlegte nicht lange und schaute sich im Lager um, ihr Blick stoppte beim Heilerbau, "wir gehen in die Höhle der duftenden Blätter, aber gebt acht auf den großen, bösen, alten Fuchs, kommt mit, Morgenschein und Beerenranke", Rauchjunges schlich schon in Richtung Heilerbau. Ich tappte ihr hinterher, es machte Spaß die anderen Baue zu erkunden, doch als wir den Ältestenbau besuchten, war Elsternmond nicht besonders begeistert gewesen. Ich schon meine Gedanken beiseite und konzentrierte mich, ich erinnerte mich an Rauchjunges Warnung vor dem bösen Fuchs, sie meinte wahrscheinlich Salbeiduft, der Heiler des FlussClans, er hat eigentlich kaum gute Laune und Geduld hat er auch nicht wirklich, hoffentlich erwischt er uns nicht. Rauchjunges stand neben dem Eingang, drehte sich zu uns beiden um und verschwand im Bau, Morgenjunges rannte gleich hinterher und ich kam als Schlusslicht an. Kräuterduft erfüllte meine Nase, es roch sehr gut und ichrannte auch schon gleich zum Kräutervorrat, Rauchjunges und Morgenjunges starrten die Berge aus Kräuter schon staunend an, hinter mir bemerkte ich den Schlafenden Salbeiduft, sein Gesicht war zu uns gerichtet, als wären wir eine Beute und er würde auf uns Lauern, aber seine Augen waren geschlossen und er atmete gleichmäßig, er schläft also. Rauchjunges schaute sich hinter einem Kräuterberg um und schien etwas entdeck zu haben, den gleich kam sie hopsend mit einem kleinen Stein im Maul auf uns zu. Sie legte den Stein ab, "das ist der Stein des SternenClans, er ist sehr wertvoll", murmelte sie uns zu, staunend stoß Morgenjunges den Stein und ich schaute neugierig zu, Rauchjunges schaute und an und ihrem Blick konnte ich plötzlich Angst sehen, hinter uns war doch nur Salbeiduft und es konnte doch nichts schlimmes hinter mir sein, ängstlich drehte ich mich um, tiefgrüne Augen starrten uns aus der Finsternis an, "Verdammt Salbeiduft ist wach!", kreischte Morgenjunges, "Flieht!", und schon rannte sie aus dem Bau, Rauchjunges hinterher, ich wollte auch schon losrennen, bemerkte aber das wir den Stein vergessen haben, mutig rannte ich zurück und packte ihn mir, Salbeiduft war bereits aufgestanden, er war riesig, geduckt lief ich weiter gleichdarauf rannte ich als ginge es hier um Leben und Tod und stürzte aus dem Heilerbau, ich deutete meinen Schwestern in die Kinderstube zu gehen, sie zögerte keine Sekunde und folgten mir, erschöpft ließen wir uns auf das weiche Moos plumpsen. Rauchjunges schaute traurig raus, "jetzt haben wir auch noch den SternenClan Stein vergessen". "Nein haben wir nicht, ich legte den Stein vor den Pfoten meiner Schwester ab und erzählte ihnen das Salbeiduft aufgestanden war und mich böse anschaute, zum Schluss erfand ich jedoch noch Kleinigkeiten, dass er mich beispielsweise verfolgt hatte und ich gegen ihn gekämpft und gewonnen hab, naja nur Kleinigkeiten. 

Von  Mondwolke 

Tropfenjunges! Tropfenjunges! Wach auf, es ist Mondhoch!", flüsterte ein kleiner, dunkelgrauer Kater in das Ohr einer silbern gestromten Kätzin. Diese schlug ihre Augen auf und blinzelte ihn mit kristallblauen Augen verschlafen an. „Was ist denn los?", gähnte sie leise und entblößte eine Reihe kleiner, spitzer Zähnchen. Aufgeregt blickte der Kater sie mit seinen dunkelbauen Augen an. „Es ist Mondhoch! Hast du unseren Plan schon vergessen?" langsam schüttelte Tropfenjunges ihren Kopf. „Dann komm!" der dunkelgraue Kater hüpfte leise zum Ausgang der Kinderstube. Entschlossenheit macht sich in Tropfenjunges breit. Seit dem Tot ihrer Mutter hatte Glanzauge, ihre Ziehmutter und die Mutter von dem dunkelgrauen sie nicht mehr aus den Augen gelassen. Das nervte! „Warte auf mich, Blitzjunges!" geschmeidig befreite die silberne sich aus dem Griff ihrer Ziehmutter. Dann schlich auch sie zum Ausgang der Kinderstube. Blitzjunges zuckte schon ungeduldig mit seinen Schweif. „Komm!" Seine Augen leuchteten. Tropfenjunges bestaunte noch kurz den großen, runden fast vollen Mond und die vielen, funkelnden Sterne. //Mama ist auch ein Stern, dachte die silbernere etwas betrübt. „Tropfenjunges?" Blitzjunges leckte sich verlegen über eine blitzförmige Narbe, der er seinem Namen zu verdanken war. Schaudernd musste die Kätzin an die Geschichten denken, die die Ältesten ihnen mal erzählt hatten. Die Geschichte von einen schrecklichen Dachsangriff. „Tropfenjunges?", widerholte Blitzjunges etwas verunsichert. Doch diese schüttelte nur ihren kleinen Kopf. „Alles in Ordnung. Komm, bevor uns noch jemand hört!" Der Angesprochene nickte. Gemeinsam flitzen die beiden rüber zum Schülerbau. Sie wussten, dass es dort ein kleines Loch, gerade groß genug für Junge gab, das in den Wald führte. Es war leicht, sich dort hindurch zu quetschen. Die Schwierigkeit lag darin, die drei schlafenden Schüler dabei nicht zu wecken. Vorsichtig kraxelten die beiden über einen Körper, den Tropfenjunges als Sprenkelpfote identifizierte, als nächstes war der Schüler mit den Namen Flockenpfote dran. Blitzjunges wäre beinahe auf seinen weißen, buschigen Schweif getreten, aber Tropfenjunges konnte ihn noch gerade zurückziehen. Die letzte Schülerin, Sternenpfote, war die größte Hürde. Die beiden Jungen wussten, dass sie einen leichten und unruhigen Schlaf hatte. Aber direkt hinter ihr war das Loch! Die beiden warfen sich einen entschlossen Blick zu und... Blinzelnd schlug Sternenpfote ihre goldenen Augen auf. Tropfenjunges wurde am Nackenfell gepackt und in das Loch gezogen. „Wer ist da?", hörten die beiden Junge die Schülerin fragen und trauten sich nicht, sich zu bewegen. Nach einiger Zeit wurde es wieder still und Tropfenjunges atmete erleichtert auf. „Komm! Weiter!", drängte Blitzjunges und ging voran. Der Gang schien kein Ende zu nehmen. Die Schnurrhaare der beiden jungen Katzen streiften an Steinwänden entlang. „Ich glaube, hier geht's nicht zum Wald!", miaute Tropfenjunges leicht panisch. „Ach was!", knurrte Blitzjunges zurück, doch seine Ohren zuckten nervös. Plötzlich wurde der Gang wieder breiter. Blitzjunges beschleunigte seine Schritte und auch Tropfenjunges lief nun schneller. Auf einmal endete der Gang. Eine große Höhle kam zum Vorschein. In ihrer Mitte war ein kleiner See, durch ein Loch in der Decke schien Mondlicht und ließ den See geheimnisvoll glänzen. „Wunderschön!", hauchte Tropfenjunges angetan. „Das ist tausendmal besser als der Wald!", schnurrte Blitzjunges zustimmend. Auf einmal hüpfte Blitzjunges vor und sah Tropfenjunges aufgeregt an. „Hier lebt ein Clan!" Tropfenjunges Pelz sträubte sich. „Woher weißt du das?" „Na, weil wir die einzigen Mitglieder sind! Das hier ist unser Clan! Der Höhlen-Mond-See-Clan! Ich bin der Anführer Blitzstern! Und du bist meine Stellvertreterin! Tropfenherz!" Beleidigt setzte Tropfenjunges sich hin. „Na gut... wir sind beide Anführer!" Tropfenjunges Augen begannen zu leuchten. Sie spielten fröhlich, so lange, bis der Morgen graute. „Mäusedreck! Glanzauge hat unser Verschwinden bestimmt schon bemerkt!" Aufmunternd sah Blitzjunges seine Baugefährtin an. „Ist doch egal! Dann kriegen wir halt Ärger! Aber immerhin halten wir zusammen, richtig?" Tropfenjunges nickte. „Wir bleiben Freunde was auch immer passiert! Wir werden uns nie trennen!" Gemeinsam trotteten die beiden Jungen Richtung Ausgang. Verbunden durch tiefe Freundschaft würden sie sich niemals trennen.

 

Vom Gewitterpfote

" Schlangenjunnges, wach auf!", weckte mich Moorjunges.
Blinzelnd wachte ich auf und kriegte mit wie Moorjunges Torfjunges und Sumpfjunges weckte.
"Teichmoor ist noch nicht wach! Das ist die Gelegenheit, wir schleichen uns aus dem Lager.", erklärte Moorjunges die Weckaktion.
" Au ja! Und wir gehen durch den Schmutzplatz!", quickte Sumpfjunges unternehmungslustig.
" Okay!", meinte Torfjunges und wollte schon aus der Kinderstube rennen, als Moorjunges schwarze Gestalt ihn aufhielt. " Wir wollen doch keinen aufwecken!", fuhr Moorjunges seinen Bruder an.
Seine gelben Augen deuteten auf Teichmoor und Moormoos.
Betreten schauten Torfjunges grauen Augen auf seine weißen Pfoten.
" Lasst uns gehen!", miaute Sumpfjunges und schlich sich an der graubraunen Gestalt Torfjunges vorbei, aus dem Brombeerbusch.
Ich folgte ihr und sah erstmals schwarzes Fell, Sumpfjunges war vor dem Eingang stehen geblieben.
" Beweg dich.", murrte Torfjunges und schob sich an mir vorbei.
Leise schlichen wir durch das Lager, als wir eine Stimme hörten.
" Wenn dass nicht Teichmoors Junge sind!", miaute ein Kater.
Ich wirbelte herum und sah in blaue Augen.Ein weißer Kater stand vor uns und leckte seine braune Pfote.
" Was willst du Schlickherz?", fragte Sumpfjunges, ihre Augen sahen ihn an und glichen zwei blauen Scheiben.
" Ich kann euch begleiten.", bot Schlickherz an.
" Okay!", miaute Torfjunges gutmütig.
" Dann kommt!", schnurrte Schlickherz und führte uns zum Lagerausgang.
Dort saß Dunstnebel und hielt Wache.
" Ist schon gut, Dunstnebel.Ich zeige Teichmoors Jungen unser Gebiet.", miaute Schlickherz an die graue Kätzin gewandt.
" Geht!", schnurrte Dunstnebel und ihre grünen Augen folgten uns.
Schlickherz führte uns durch den Schlamm und zeigte uns einen herabgefallenen Baumstamm.
" Hier lebte ein Dachs!", erklärte er, als sie ein Grunzen hörten.
Torfjunges Augen weiteten sich und er fauchte mit gesträubtem Pelz: " Dachs!".
Schlickherz fauchte und griff den Dachs an, dieser schleuderte ihn mit Leichtigkeit von sich, wo er auffällig still liegen blieb.
" Er ist tot!", kreischte ich und stolperte durch den Schlamm, um Hilfe zu hohlen. Hinter mir hörte ich den Atem von den Anderen.
" Dachs! Er hat Schlickherz getötet!", keuchte ich, als ich Dunstnebel sah.
"Was?", fauchte Dunstnebel und schlüpfte ins Lager, um Echsenstern Bescheid zu geben.
Die kleine Kätzin stand da, ihr  braun- schwarzer Pelz hatte sich gesträubt und ihre gelben Augen funkelten.
" Was ist passiert?", hörte ich Teichmoors Stimme und schon sah ich die Graue mit den grünen Augen, die Moorjunges Fell leckte.
" Schlickherz ist tot!", schluchzte Silbersumpf, eine silberne Kätzin mit blauen Augen, die seine Gefährtin war.
" Ich erwarte doch Junge von dir! warum bei den Geistern des MoorClans!", jaulte sie, wie von Sinnen.
" Sumpfgras, Zahnteich und Seemoor, ihr holt Schlickherz´ Leichnahm.
Wir werden Wache halten!", bestimmte Ehsenstern ruhig.

Fleckensturm

Ich wette du bist mal wieder zu feige, oder Klettenjunges?", war klar, dass Rauchjunges mich damit aufziehen würde. Nur weil ich nicht mit ihnen auf verbotene Ausflüge gehe. Ich hasse das! Aber vielleicht werden sie irgendwann erwischt. Ich hoffe sie werden irgendwann erwischt. Leider kann ich sie nicht verraten, weil Rauchjunges sagt, dann würde er dafür sorgen, dass mein Anteil an der Frischbeute immer von Maden zerfressen ist und alt und stinkig wie Krähenfraß sein wird. Ich glaube nicht, dass er das schaffen würde, lasse es aber doch lieber.
Ohne ein Wort drehe ich mich um und gehe. Spöttisch lachen die drei anderen Jungen und Rauchjunges und gehen davon. Überhebliche Idioten. Wütend renne ich ein kleines Stück aus dem Lager, zu Birkenlicht, unserer Heilerin. „Hallo Birkenlicht!", sammelst du mal wieder Kräuter. „Ach Klettenjunges, du und dein junges Blut. Ich glaube bald kann ich nicht mal mehr eine Maus tragen, meinst du da kann ich noch von sammeln sprechen? Und Strahlenherz ist natürlich wieder bei den Ältesten und macht die leichte Arbeit. Das wird mal eine tolle Heilerin!", miaut Birkenlicht. Plötzlich glüht Hoffnung in ihren Augen auf. Genau wie sonst auch, wenn sie mir begegnet. „Machen wir es wie immer? Du hilfst mir und ich zeige dir heute wie man eine Maus fängt?", fragte sie. Wow! Sie will mir das Jagen zeigen? Sonst hat sie mir immer ein paar Kräuter gezeigt, die mich eigentlich nicht interessiert haben, aber Rotschweif, meine Mutter sagt immer alles Wissen sei nützlich und ich glaube ich mache Birkenlicht dadurch glücklich. Aber das sie mir das Jagen zeigen will? Damit habe ich nicht gerechnet. „Was ist jetzt?" „Was glaubst du denn? Ja natürlich! Rück raus! Was suchst du?" „Bachminze und Erlenrinde", meint sie und grinst mich an. „Ich weiß wo es viele Erlen gibt. Bin gleich wieder da!", schnell rannte ich ein Stück in Richtung der heißen Felsen, zu einem kleinen Spalt, in dem Bachminze wuchert. Dann weiter, zu mehreren großen Erlen und löse möglichst viel trockene Rinde. Plötzlich höre ich Stimmen. „Ja, lass uns sie in den Fluss schmeißen." „Scht. Rankenjunges! Wir müssen sie ärgern, aber nicht töten! Lass uns das Lager von der fetten Klette mit Zecken füllen und ihre Maus in Galle tunken!" „Und noch viel mehr", ich erkannte wieder Rankenjunges Stimme. Ab jetzt muss ich vorsichtig sein. Schnell drehe ich mich um und renne zu Birkenlicht.
„Hier", schnaufend lege ich ihr die Rinde und die Minze vor die Füße. „Beides auf einmal, Respekt! Und ich hab eine Überraschung für dich." „Was fü-", r eine Überraschung wollte ich sagen, aber in dem Moment kam Sonnenstern, unsere Anführerin hinter einem Busch hervor. „Klettenjunges! Ich habe dich schon seit einiger Zeit beobachtet. Birkenlicht und Rotschweif schwärmen schon immer von deinem Ehrgeiz. Besser, als die Abenteuerlust deiner Brüder.", sie machte eine kurze Pause. „Wie du weißt habe ich seit langem keine Schülerin mehr.", nein, sie will nicht das was ich denke oder? Vorsichtig nicke ich. „Klettenpfote, möchtest du morgen zu meiner Schülerin ernannt werden?", mir viel auf, wie sie mich Pfote genannt hatte, nicht –Junges. Sie kannte mich so gut, nein, sie kannte ihren Clan so gut, dass sie gar nicht fragen müsste, sie kennt meine Antwort. „Ja, gerne!", freudig hüpfe ich. „Na dann, ab jetzt wird Rauchjunges"; sie betonte Junges, „deinen Teil Frischbeute essen. Du isst mit den Schülern", schmunzelt sie und stupst mich an. Hatte sie das alles mitangesehen?

Nasskralle 

Ein Treffen im Wald der Finsternis" 

 

Eisblaue Augen glühten aus dem Unterholz hervor und kurz danach trat ein dunkelbraungetigerter Kater hervor,sein Brustfell glänzte schneeweiß.,,Efeusee!",rief er nach seiner Schülerin. Wenige Herzschläge später sprang eine graugetigerte Kätzin aus den kagen Büschen, ihren blauen Augen glänzten voller Entschlossenheit.,, Es tut mir Leid das ich spät bin, Habichtfrost, aber ich habe es nicht früher geschafft",miaute die junge Kriegerin atemlos.Habichtfrost peitschte mit dem Schwanz.,,Ist jetzt auch egal ,wenigstens bist du noch gekommen",versuchte der Kater verständnissvoll zu miauen,allerdings nicht ohne einen verächtlichen Unterton.Kurze Zeit später trabten die beiden Katzen auf die Lichtung.

,,Ihr seid spät",bemerkte ihr Anführer Tigerstern knurrend.Efeusee lies den Kopf hängen.,Sie kann nichts dafür,sie musste noch jagen für ihren Clan",verteidigte Habichtfrost seine Schülerin. Tigerstern zog verächtlich die Leftzen hoch.,,Jagen?Für deinen Clan!?",fauchte der dunkle Krieger fassungslos.,, Du bist eine von uns,Efeusee.Wie sollen wir dir vertrauen wenn du immer zu spät kommst?Ein finsterer Krieger verrät seine Clans und hilft ihnen nicht!",fauchte Tigerstern und zog Efeusee mit den Krallen übers Ohr.Die Kätzin schrie vor Schmerz als blutrote Tropfen zu Boden fielen.,,Du musst uns deine Treue beweisen. Stachelkralle?".Ein dunkelgraue weißer Kater mit leuchtend gelben Augen sprang herbei. Im Schlepptau eine hellgraue Kätzin die vor Angst zitterte.,,Dies ist Federschweif. Graustreifs Tochter,die gestorben ist um einen WindClan Kater zu retten.Töte sie,oder du wirst getötet."Federschweif hob ängstlich den Kopf und sah Efeusee bittend an.,,Es tut mir Leid,SternenClan....Federschweif und alle Katzen,aber es muss sein"miaute Efeusee traurig und heiser.Dann sprang sie hoch und landete direkt auf Federschweif, die Kätzin wand sich unter ihrem Gewicht. ,,Es tut mir Leid",flüsterte Efeusee noch einmal #,dann setzte sie ihre Zähne am Hals der Kätzin an, Blut spritzte ihr entgegen. Dann erschlaffte Federschweifs Körper und löste sich auf. Federschweifs Schreie verfolgen alle Anwesenden noch heute....  

 

Von Glanzjunges

Gähnend musterte ich Aschensturm, die ihrer Schülerin, Icia, einen schweren Zug beibrachte.
Goldpfote trainierte mit Wieseltatze.
Dornenschatten trainierte mit Kieselschatten und Shadow tat das gleiche mit Nachtschatten.
Nur ich versauerte hier.
"Kann ich mit euch trainieren?", rief ich meiner Freundin Aschensturm zu.
"Nein!", fauchte sie.
Wütend stolzierte ich zu meinem Baum und begann ihn zu vermöbeln.
Plötzlich hellte sich mein Gesicht auf und ich verblasste.
IM BLATTCLAN:
"Hallo, Lillienstern!", miaute ich, dass ich ihr ein Leben genommen hatte, war erst vor zwei Sonnenaufgängen gewesen.
Statt einer Antwort bekam ich ihre Krallen zu spüren, die sie mir ins Gesicht rammte.
Wütend ließ ich meine Tatze auf ihren Kopf krachen und riss ihren Bauch auf.
Lilienstern riss sich wütend los und vergrößerte so das Loch, sie fauchte.
"Dich wird man nicht so schnell los!", fauchte sie sauer und schlitzte mir den Rücken auf.
Wütend sprang ich vor, doch sie ging mir an die Kehle und zerfetzte sie.
"Meine Rache!", hörte ich sie noch flüstern, dann sah ich nur noch Dunkelheit.

 

von Fleckensturm

Es war finster in Wald der Finsternis. So Finster, als hätte Aschensturm mal wieder schlechte Laune. Sie hatte ja wirklich nie schlechte Laune! Missmutig stampfte sie weiter durch den Wald, und beobachtete die kleinen Babydämonen. Süße, kleine, tödliche Dinger! Gerade als sie sich einen schnappen wollte, kam Dornenschatten endlich hinter ihr an. Er hatte einen Tag Verspätung gehabt, da er mit seinen Fans beschäftigt war. Seinen imaginären Fans. Begeistert winkte Onkel Dorni den Babydämonen zu und verteilte Luftküsschen. Entnervt schüttelte Aschensturm den Kopf. „Los, wir müssen da hin!", maulte sie. Also setzten sie ihren Weg fort, Onkel Dorni fiel dabei allerdings immer wieder auf den Boden. Er sprang nämlich immer in die imaginäre Menge, um sich tragen zu lassen und klatschte immer wieder auf den Boden.
Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen sie endlich auf der finsteren Lichtung – dort gab es kein Licht, sie hieß nur so – an.
Dort lag schon Goldpfote auf ihrer Sonnenliege, um sich zu sonnen. Vergeblich! Neben ihr saß Wieseltatze in einer knall rosa Kutsche, und spielte Diva. Lindenherz lief mit seiner Trillerpfeife herum, auf seinem Kopf eine Kappe mit der Aufschrift: „ The Big Boss" Fleckensturm lachte sich ins Fäustchen, da er sich selbst als „ Dicker Boss" bezeichnete.
Aschensturm wollte gerade wieder gehen, als Lindenherz verkündete: „Alle hier her! Hallo? HIER!" Also zwängte sie sich an Nachtschatten vorbei, der wütend einen Baum verprügelte. Da Wieseltatze darauf bestand, gezogen zu werden, spannte Lindenherz mit den Nerven am Ende Habichtfrost und Geißel vor der Kutsche ein und gab ihnen einen Klapps. Wiehernd liefen die beiden zu den anderen. Auch Nachtschatten hatte den Baum K.O geschlagen und war wieder runter gekommen.
„Wir haben und hier getroffen, um das Rapbattle auszutragen" Kollektives Aufstöhnen. „Vor ein Paar hundert Blattwechseln hatten wir ja schon die Auswahl der Kandidaten" , fuhr Lindenherz fort. „Tigerstern", er zeigte auf den Anführer, der gelangweilt mit seinem Bobbycar spielte, "Ahornschatten", die Angesprochene schaute noch grimmiger als Aschensturm, "Fleckensturm, Onkel Dorni", er hielt inne. „Wer hat Fleckensturm auf Liste gesetzt?",knurrte er. Fleckensturm pfiff vor sich hin und schaut um her. Nachtschatten fühlte sich angesprochen. „Ich war es nicht, du Flohsack!" Seine Wutskala zeigte schon 180° an. Eilig machte Lindenherz weiter. „Und Aschensturm!" Er schaute Aschensturm – warte, wo war Aschensturm?
Nun ja, die riss Lindenherz die Boss-Kappe vom Kopf und lachte böse. Dabei starrten alle sie irritiert an. Peinlich berührt setzte sie sich wieder hin, und das Battle begann.
Doch da passiert es, die Schattengeschwister Asche und Dorn mussten mit einander battlen! Onkel Dorni fing an:
Ich bin voll beliebt,
jeder ist froh, dass es mich gibt!
Jeder will mich als Onkel haben,
über mich kann man sich nicht beklagen!
Alles war still. Schließlich meinte Lindenherz zur Menge: „Top, oder Flop?" Die Wdf Katzen waren verzweifelt, was sollten sie nur tun? Jeder mochte Onkel Dorni, aber es rappte so schlecht... Schließlich kam ein betretenes „Flop" Onkel Dorni war am Boden zerstört – Wort wörtlich, denn er hatte sich wieder in die imaginäre Menge fallen lassen und lag platt wie eine Flunder am Boden.
Etwas eingeschüchtert kam Aschensturm nach vorn und begann:
Äh, im Wdf kann man raufen,
niemand kann mich für dumm verkaufen...
Hier ist niemand gut,
denn wir sind Vampire und trinken Blut...
Sie überlegte. Ihr fiel aber nichts mehr ein, also setzte sie sich auf Onkel Dorni. Ein Flop ertönt ziemlich laut. Nur Fleckensturm kam, und tröstete sie. Etwas verstört über Aschensturms neue beste Freundin rückten alle etwas von den beiden ab.
Dann kamen die Profis... und Feuerstern fiel vom Himmel. Alle stöhnten entnervt. Was wollte der denn schon wieder? Ahornschatten rettete den Wdf, denn sie fing an zu rappen:

Ich schwöre du HAUSKÄTZCHENSOOOHN! AH!

Ich fülle diesen Text mit unnützen Schimpfwörteeern! AH!
Ich kann nicht rappen aber ich kann dich rasieren!
Also zieh Leine oder du wirst kripieren!
Also hör auf zu philosophieren und halt die Schnauze und geh zu deinen andern Clantieren! AH!
MC AHOOOORNSCHATTEEEEEEEEN! YEAH!

Ganz empört rappte Feuerstern zurück:

 

Du bist blöd und ich bin voll toll!
Kapierst du das nicht? LOL!
Ich.......hab voll die coole Gang!
Und du bist allein, BAM
Ich bin voll der Hardcorerapper
Und du bist NICHT better!
Ich spreche kein Englisch, es gibt kein Klo mehr!
BOA, Ich esse dich, gib das her!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Du denkst das ist zusammenhangslos?
ABER ICH BIN VOLL GROß!!!!!!!!!!!!!
Der Baum macht Wuff
Ich hasse den Tigermuff, WUFF!
Ich smile richtig Licht!
Und habe auch nur voll wenig Gewicht.
Ich finde das Wort "voll"
VOLL TOLL! LOLOLOLOL
Ahornschatten startete zu einer Konter:

Deine Rimes sind Rap-Crimes
und dein Fame ist so lame so wie das E.T GAME!
Deine Gang besteht nur aus Hauskätzchensöhnen
und ich komm her und werde sie alle... verhöhnen!
Es gibt ein Klo? Aber vor mir steht eines!
Feuerrot bemalt und stinkt wie ein Dachsschuh -
ach ja, das bist ja du!
Du heißt Joel als Zweibeiner und ich irgendwas mit Französien!
Und Französien ist das Land da mit der ganzen Revolution und TOOOD und BLUUUUT!
Und den Großmächten!
Das ganze reimt sich nicht mehr (ah!)
aber es wieder in den Flow zu bringen ist ja nicht schwer!
Doch irgendwie schwerer als gedacht...
aber dann habe ich dir ins Gesicht gelacht!

Feuerstern war entsetzt, und floh in den Sternenclan, wo Tüpfelblatt ihn tröstete. Tigerstern trat vor. „Ich bin dran!"
Geh mal zur Seite, du bist nicht mein Bro,
Oh schau mal, ich benutz dein KLO!
Und stehl dir voll Show!
Das E.T Game IST NICHT LAME!
Ich hab den Fame, DU bist hier Lame!
Nicht das cute E.T. Game!
Meine GANG ist superduper toll!
Mir fällt nichts mehr ein! YEAR!
Ich bin ein Sonnenbrillen-Hein! YEAR!
Mein Sohn ist ein fresher Liiiiiiiiiiiiiiiiidelverkäufeeeeer!
Und deiner nur ein stinkiger Marathonläufer!
Jetzt hab ich dich voll gedisst!
Lauf doch wieder weg, dich hat eh niemand vermisst!
JO
Coole Musik und tanzte Tigerstern ab.
Die Menge grölte.
Ahornschatten holte tief Luft für ihren ultimativen Rap.
Mein Swag mein Fame mein Flow, ich rocke den WdF und diese Show!
Du benimmst dich so wie ein Junges im Kindergarten
Will klein Tigerjunges nicht auf seine Mama warten?
Ach ja, wo steckt Leopardenfuß?
Drückt sie sich mit deinen Schwestern vor einem Gruß?
Ich kann mir vorstellen, dass es ihr peinlich ist dich zu sehen
Mein Swag mein Fame mein Flow, ich rocke den WdF und diese Show!
Du mit deinem Lidlverkäufersohn lässt dich ja ganz schön gehen!
Fünf Junge in so kurzer Zeit
Zwei tot, eins gestört, eins dumm wie Brot, das andere paranoid!
Nur Bernsteinpelz hat nicht deine Gene! Machst du hier jetzt eine Szene?
Mein Swag mein Fame mein Flow, ich rocke den WdF und diese Show!
Der "König der Bösewichte", achso?
Der zwei Mal Kleinere hat dich plattgemacht wie ein Katzenklo!
Mein Swag mein Fame mein Flow, ich rocke den WdF und diese Show!
Kein Platz hier für Katzen mit Hauskätzchenblut
Jetzt ist es aus mit deinem Fake-Hochmut!
Mein Swag mein Fame mein Flow, ich rocke den WdF und diese Show!
Deine Gang tanzt wie ein Lama im Py-Pyj-Pj-Pyjama!
Alle hassen dich, warum bist du hier, hau ab dann tanzen wir auf dem Klavier!
Macht den Champagner auf
Heut lassen wir die Sau raus!
Mein Swag mein Fame mein Flow, ich rocke den WdF und diese Show!
Mein Swag mein Fame mein Flow, ich rocke den WdF und diese Show!
Mein Swag mein Fame mein Flow, ich rocke den WdF und diese Show!
BÄMBUS!!
Dann ist es klar, Ahornschatten hatte gesiegt! Etwas verwirrt fragte Tigerstern:" Bämbus, meinst du Bambus? Wieso Bambus? Das...", aber alle ignorierten ihn.
Nach einer langen Party gingen Aschensturm und Onkel Dorni geknickt nach Hause, wo auch immer das war. Allerdings hatte Onkel Dorni dank Wieseltatze nun eine Schatzkarte, die zum Sternenclan führte und Aschensturm dank Fleckensturm eine neue Freundin. Ach ja, und beide dank Nachtschatten einen blauen Fleck mehr!
Und wenn sie sich nicht ein Haus gebaut haben, laufen sie noch heute ziellos herum!

Von Dornenschatten und Aschensturm

Ein Treffen im Wald der Finsternis


Schattenwolf - großer, kräftiger, massiger, wolfartiger, schwarzer Kater mit dunkelgrauen Tigerrungen und zwielichtig funkelnden grünen Augen.
Knochenstaub - massiger, kräftiger, hellbrauner Kater mit dunkelbraunen punkten auf seinem Rücken und silbernen Augen, welche wie flüssiges Wasser aussehen.
Irisschatten - kleiner, dunkle schildpattfarbene Kätzin mit bernsteinfarbenen Augen und vielen Narben auf dem Rücken.
Lillienfall - zierliche, weiße Kätzin mit beigefarbenen streifen auf dem Rücken, gelben Augen und einer große Narbe an der Kehle wo kein Fell mehr wächst.
Himmelskralle - großer, reinweißer Kater mit bernsteinfarbenen Augen.
Gewittersturm - attraktiver, grau getigerter Kater mit grünen Augen.
Minzpelz - hellbraune Kätzin mit weißem Bauch und Pfoten und dunkelblauen Augen.
Federherz - hübsche, hellgraue gestreifte Kätzin mit klaren blauen Augen

 

An einem Sternenlosen Wald versammelten sich Katzen auf einer Lichtung. Auch wenn keine Sterne am Himmel waren und auch kein Mond war die Lichtung erhellt. Die Bäume strahlten ein unheimliches Licht aus, was dem Ort das gruselige gab. Auch wenn kein Wind wehte raschelten die Blätter und in der Luft hing ein schwüler und ekliger Geruch. Auf einem umgekippten Baum saß ein großer, schwarzer dunkelgrau getigerter Kater mit zwielichtigen grünen Augen neben ihm eine kleine dunkle Schildpattkätzin mit bernsteinfarbenen Augen. Um die beiden Katzen schwebte eine geheimnisvolle und gefährliche Aura, die viel stärker war, als die der Katzen unter hab des Baumes. Es wurde geredet und getuschelt, bis noch weitere Katzen kamen und sich zu ihnen auf den Baumstumpf setzten. Die Lichtung wurde ein mehlig voller und eine hellgraue gestreifte Kätzin mit blauen Augen setzte sich unter dem Baumstumpf, neben ihr ein reinweißer Kater mit bernsteinfarbenen Augen und ein grau getigerter Kater mit grünen Augen. ,,Wo bleibt Minzpelz ?", knurrte der wolfartige Kater wütend.. ,,Das weiß ich nicht Schattenwolf.", meinte die Kätzin. ,,Wenn sie nicht bald kommt...Du weißt was dann geschieht oder Irisschatten." ,,Jaja, das weiß ich Schattenwolf, aber sie kommt bestimmt gleich.", erwiderte Irisschatten wohl genervt ,,Außerdem sind noch nicht alle da." Plötzlich raschelte der Busch neben dem Baumstumpf und eine hellbraune Kätzin mit weichem Bauch und Pfoten kam raus. ,,Entschuldigung. Ich wurde aufgehalten.", meinte sie und sprang neben dem weißen Kater. ,,Wer hat dich aufgehalten ?", fragte der reinweiße Kater ,,Meine Schwester, aber du müsstest mich ja verstehen Himmelskrale." ,,Ja..", erwiderte er. ,,Seid ruhig !", zischte die hellgraue gestreifte Kätzin. ,,Jaja Federherz.", meinte Himmelskralle seufzten. //Sie versteh auch nicht ! Das hier ist der Wald der Finsternis ! //, dachte sich Federherz murrend. ,,Wir fangen mit der Versammlung nun an !", jaulte Schattenwolf und alles wurde ruhig. ,,Es wird bald die Zeit sein !", meinte er und neben ihm nickte Irisschatten. ,,Wo führ Zeit ?", fragte der Kater neben Federherz. ,,Gewittersturm !", zischte Federherz. ,,Schon gut Federherz. Zeit unseren Feind zu zerstören. Der Kampf wird bald anfangen !", meinte ein massiger, kräftiger, hellbrauner Kater mit dunkelbraunen punkten auf seinem Rücken. ,,Knochenstaub hat recht ! Wir werden uns erheben ! Es ist bald die Zeit gekommen und dann werdet ihr eurem Clans zeigen wie stark ihr seid !", meinte Irisschatten. ,,Wer wird unser Gegner sein ?", fragte Minzpelz und sah Schattenwolf fragend an. //Frag nicht ! Ihr werdet sonst sterben !//, rief Federherz in ihren Gedanken. ,,Das werdet ihr dann heraus finden, aber würdet ihr gegen euren Clan kämpfen ?", fragte Knochenstaub und sofort sprang Minzpelz auf und meinte ,,Nein, aber ich muss euch was sagen. Ich werde den Wald der Finsternis verlassen. Ich vernachlässige meine Familie, meinen Clan und meine Freunde." ,,Aber wir sind doch deine ClanGefährten.", meinte Himmelskralle erschrocken. ,,Nein. Meine ClanGefährten sind in meinem Clan.", meinte die hellbraune Kätzin und sprang ging in Richtung Busch, wo sie hergekommen war. ,,Du willst den Clan also verlassen ?", fragte zierliche, weiße Kätzin mit beigefarbenen streifen auf dem Rücken. Sie hatte eine große Narbe an der Kehle wo kein Fell mehr wächst und funkelte Minzpelz mit ihren gelben Augen an. ,,Ja. Ich danke euch für alles, aber ich war immer schon meinem Clan treu.", meinte Minzpelz. //Will sie sterben ?!//, dachte Federherz erschrocken. Die hellbraune Kätzin neigte noch den Kopf und wollte gehen. Doch plötzlich stürzte sich Irisschatten auf sie und drückte sie zu Boden. Minzpelz wehrte sich heftig, aber Irisschatten katte sie an der Kehle gepackt und biss so doll wie sie konnte drauf. Bis ein grässliches Geräusch ertönte und Minzpelz ihr nun schlaff im Maul hing. Es war ein ekliges knacken und der Geruch von Blut strömte Federherz entgegen. Sie schluckte und dachte //Sie ist jetzt Tod...// Irisschatten ließ den schlaffen Körper von Minzpelz fallen und dieser Körper verblasste langsam. ,,Will noch jemand uns verlassen ? Du vielleicht Himmelskralle ?", fragte die kleiner, dunkle schildpattfarbene Kätzin mit bernsteinfarbenen Augen und leckte sich das Blut von der Schnauze. Der weiße Kater schüttelte ängstlich den Kopf. ,,Was ist mit dir Federherz ? Würdest du bei uns bleiben und töten ?", fragte Irisschatten. ,,Ja das würde ich ! Ich bin dem Wald der Finsternis treu ergeben. Wir werden unsere Feinde vernichten !", meinte die gestreifte Kätzin mit feierlicher stimme. Himmelskralle sah sie mit seinen bernsteinfarbenen Augen erschrocken an. //Ich bin nicht so ! Ich werde euch nicht töten ! Ich weiß das du und deine Freunde hier weg wollt, aber nun habt ihr angst. Ich werde euch nicht verraten !//, sprach Federherz zu Himmelskralle in Gedanken. Sie bemerkte wie Gewittersturm sie mit seinen grünen Augen fixierte, aber Federherz ging nicht darauf ein. ,,Gut...", schnurrte die kleine Schildpattkätzin und sprang wieder auf den Baumstumpf. ,,Wir werden gewinnen, aber nun müssen wir eine Patrouillier aussuchen. Wir werden eure Territoriums besuchen um einen perfekten Schlachtplan zu finden. Gewittersturm du wirst eine Führern und du Federherz. Sucht eure Katzen morgen aus !", meinte Schattenwolf, welcher den Punkt fixierte wo Minzpelz lag. ,,Wollt ihr irgendwas berichten ?" ,,Ich ja !", verkündigte die weiße Kätzin. ,,Und was Lillienfall ?", fragte Knochenstaub. ,,Der Kampf wird früher starten. Ihr müsst euch vorbereiten. Der Kampf fängt früher an und das bedeutet ihr werdet eurer können auf die Probestellen. Werdet ihr auf unserer Seite kämpfen ?", verlangte sie zu wissen und viele Katzen stimmten feierlich zu. Federherz auch, aber sie sah Katzen, welche das nicht taten, aber verpetzte sie nicht. ,,Will noch jemand anderes was berichten ?", fragte Schattenwolf. Keiner Meldete sich. ,,Dann ist somit die Versammlung beendet. Geht nun ihr Katzen, welche leben. Die Katzen die schon hier Leben bleiben hier.", meinte der wolfartige schwarze Kater. Katzen verblassten, aber Federherz blieb noch da. //Was sie wohl besprechen ? Naja... sie werden es uns irgendwann sagen. Immerhin werden wir die Katzen vom Wald der Finsternis werden gewinnen !//, dachte Federherz freudig und schloss ihre Augen, so das sie den Wald der Finsternis verließ.

Von Icia

Eine große Versammlung mit schlechten Narichten

Erdstern sprang geschmeidig auf den Großstein und wartete auf Mistelstern.
Die schwarze Anfhrerin des WaldClans sollte bald eintreffen.
*Macht ihr das Chaos zu schaffen?*, fragte der hellbraune sich.
Da sah er ein grünes Augenpaar und Mistelsterns Geruch lullte ihn ein, wie auf einer sanften Wolke, oder sein bequemes Nest aus Daunen!
*Hör auf! Die Zeit ist vorbei!*, mahnte sich der Blauäugige.
Kurz darauf war er wieder beunruhigt, denn er nahm Blutgeruch aus der Menge von  Mistelsterns Katzen war.
"Mistelstern, was ist passiert?", forderte er die stolze Anführerin zu einem Bericht auf.
"Zweibeiner haben sie angegriffen! Mit Knallertötern!", antwortete statt Mistelstern sein 2. Anführer Wolfsgeheul.
Sein silbriges Fell  gläntzte im Mondlicht und die blauen Augen waren unverwandt auf
Nachtschnee gerichtet.
Die reinweiße Kätzin mit dem schwarzem Brustfell trug seine  Jungen im Bauch und würde bald in die Kinderstube ziehen.
"Es ist leider war!", bestätigte Mistelstern mit trauriger Stimme.
"Sie haben Rosenblatt ermordet!", miaute Mistelstern traurig und empörtes Raunen ging durch die Luft, dann ertönten Knalle und ein stechender schmerz erfüllte Erdstern.
Es dauerte nicht lange bis er starb.

Von Fleckenpfote

Ein Treffen im Zweibeinerort

Platz 1

Wie schon oft saß Moospranke auf seinem Dach und starrte hinüber in den Wald. Fast drei Blattwechsel war es nun schon her, dass er den Clan verlassen hatte – nein, dass er verstoßen worden war. Verstoßen von denen, die ihm am meisten bedeutet hatten. 'War es richtig, ohne Widerstand zu gehen?', fragte er sich wie oft. Moospranke hasste den Zweibeinerort. Er war als Krieger geboren und hatte sich immer gewünscht als Ältester zu sterben – oder wenigstens als Krieger im Kampf für seinen Clan. Aber auch hier hatte er Freunde gefunden. Freunde... Hinter sich hörte er leise Schritte und drehte sich um. „Moospranke!", schnurrte Eis. Eis... seitdem er hier war, war sie sein ein und alles. Seine Gefährtin, wenn man es so wollte, auch wenn Moospranke für sie nicht so viel fühlte, wie er für manche Clan-Gefährten gespürt hatte. „Hallo Eis!", sagte er etwas abwesend. „Kommst du mit mir hinab?", fragte die Kätzin. „Du weißt, ich mag keine Höhen, aber ich finde, du solltest nicht so oft allein sein und deinem alten Dasein nachtrauern." Eis wusste von nichts. Nicht von den Clans, nicht von seiner Vergangenheit, nicht von seinen früheren Freunden und Feinden, nicht von dem, was sein Anführer als Verrat betrachtet hatte. Eis hielt ihn für einen heimatlosen streunenden Kater, den die Clans vertrieben hatten und der nicht wusste, wohin er gehörte. „Ich komme, Eis", sagte er. Auch wenn es ihn keineswegs in die finsteren Gassen zwischen den Zweibeinernestern lockte. Nein, er hatte die Höhen immer schon geliebt. Als er noch im Clan gelebt hatte, da war er in die höchsten Bäume und auf die höchsten Felsen geklettert und deshalb als der beste Kletterer geehrt worden. Und das war ihm hinterher zum Verhängnis geworden. Moospranke schüttelte den Kopf, um die Gedanken zu vertreiben. Eis hatte recht, er musste die Vergangenheit hinter sich lassen. Ohne darauf zu achten, wohin sie lief, folgte er der Kätzin. Als er plötzlich stocksteif stehen blieb, weil er etwas gerochen hatte, war es schon zu spät. „Moospranke!", knurrte ein Kater, der urplötzlich aus einem Busch sprang. Seine Patrouille kam hinter ihm zum Vorschein. Eis wimmerte und versteckte sich hinter dem ehemaligen Clan-Kater. „Erlenpelz!", knurrte Moospranke zurück, auch wenn ihn das Knurren viel Überwindung kostete. Am liebsten hätte er laut geschnurrt und die Nase in dem Pelz seines Gegenüber begraben. Ob Erlenpelz sich überhaupt noch daran erinnerte, dass er ihm, als er Schüler gewesen war, immer die Kampftricks gezeigt hatte, obwohl er als Junges nicht kämpfen lernen durfte? Er selbst erinnerte sich. Lange Zeit war Erlenpelz sein bester Freund gewesen, auch wenn es andersherum vermutlich nicht so gewesen war. Insgeheim freute sich Moospranke, dass sein alter Freund noch lebte. Kurz bevor er gegangen war, hatte er sich schwer verletzt und die Heilerin war sich nicht sicher gewesen, ob sie ihn würde heilen können. „Was tust du hier? Du Feigling! Hast dich verkrochen, als klar war, dass wir dich bestrafen würden, anstatt dazu zu stehen, was du getan hast! Verkrochen in den Zweibeinerort... eine hübsche neue Gefährtin hast du da gefunden, wo doch Mondlicht nicht mehr interessant genug war, sobald sie Junge erwartete!" Die Worte trafen Moospranke wie Schläge. Fester und fester. „Sie hat Junge erwartet?!", rief er erschrocken aus. Dann fügte er traurig hinzu: „Ich wäre nicht gegangen, hätte ich es gewusst, ich hätte die Strafe auf mich genommen. Ich dachte – ich dachte, sie würde mich eh hassen dafür, dass wegen mir alles herausgekommen ist. Ich dachte, sie würde sich so oder so einen neuen Gefährten in ihrem Clan suchen. Und ich hatte Angst, dass ihr mich verhöhnen würdet dafür, dass ich zuerst bei einem Gesetzesbruch erwischt werde und dann der einzige bin, der traurig darum ist... Oh Erlenpelz, du glaubst nicht, wie ich das Clan-Leben vermisse! Dich und Steinherz und Farndunst... Aber ich kann nicht zurück. Du hast recht, ich bin ein Feigling. Ich bin so ein Feigling!" Traurig begann er zu zittern. 'Ich bin so ein Feigling. So ein Feigling!' Nun wurde Erlenpelz' Gesicht ebenfalls düster. „Das mag sein, jedenfalls will sie nichts mehr von dir hören, nachdem sie ein paar große Versammlungen nach der Geburt ihrer Jungen zu mir gekommen ist und nach dir gefragt hat. Als ich meinte, du seist einfach gegangen, sagte sie, ich solle dir ausrichten, du sollst bis Mondhoch des nächsten Tages zu eurem Treffpunkt kommen oder sie würde dich aus ihrem Herzen verbannen. Dasselbe schien sie Steinherz gesagt zu haben, aber wir wussten ja nicht, wo du warst. Und Farndunst... sie ist tot!" Moosprankes Augen wurden immer größer vor Entsetzen und Trauer. „Tot? Wie – wie kann das passiert sein?" „Deine werte Schwester war überzeugt davon, dich zurückholen zu können, und ist ein paar Tage später allein zum Zweibeinerort gelaufen. Auf dem ersten Donnerweg hat ein Monster sie getroffen." „Nein", flüsterte Moospranke. „Nein, nein, nein!" „Jetzt reicht es aber mit dem Pläuschchen!", rief ein riesiger Kater und trat nach vorn. Silberklaue. Sein Vater. Doch der Kater schaute ihn nur an wie einen Eindringling. „Dieser Einzelläufer soll von unserem Territorium verschwinden, wenn wir ihn nicht zerfetzen!" „Mach es gut, Erlenpelz", flüsterte Moospranke seinem alten Freund noch zu, während er einen traurigen Blick auf Silberklaue warf. „Es tut mir leid. Grüß Steinherz von mir!" Dann nickte er Eis zu, die die ganze Zeit schweigend da gestanden hatte, und ging zu der Grenze zurück, die er vorher in seiner Verträumtheit übersehen hatte. Kaum hatte er sie übertreten und starrte sehnsüchtig zurück, da fauchte Eis ihn an. „Warum hast du nie erzählt, dass du von dort stammst? Scheinbar hast du Verrat begangen und bist zu feige, um dich deiner Bestrafung zu stellen! Eine Gefährtin hast du auch gehabt, sie aber verraten. Welches falsche Spiel spielst du hier mit mir? Ich war so dumm, zu glauben, du seist ein harmloser Straßenkater. Lass dich nicht wieder sehen!" Und mit den Worten verschwand sie in der nächsten Gasse. „Nein", flüsterte Moospranke. „Nicht Eis. Nicht Mondlicht. Nicht Silberklaue. Nicht Farndunst. Nein!" Er jaulte laut auf, dann taumelte er um die nächste Straßenecke. Vor Schmerz und Trauer fiel er hin und stieß mit dem Kopf gegen etwas hartes spitzes. Er spürte etwas heißes am Kopf, dann wurde ihm schwarz vor Augen.
Von Pollenstern
Platz 2

Mondlicht schimmerte auf den Dächern des Zweibeinerortes. Ein Schatten löste sich aus dem Wald und rannte über den verlassenen Donnerweg, leise verschwand die Kätzin in einer Gasse. In der Ferne War das Bellen eines Hundes zu hören und Espenschweif sträubte sich das Nackenfell. Wie sehr sie diesen Ort doch hasste, aber er würde auf sie warten, wie immer. Sie kam zu einem dunklen Hof, auf dem verschiedene Zweibeinerdinge verstreut lagen. Eine dunkle Gestalt trat ins Mondlicht und kam auf Espenschweif zu, sie atmete erleichtert auf. ,, Hallo, Espenschweif." Tarab' s Stimme war weich und liebevoll. Er berührte sie an der Nase und sie atmete seinen so vertrauten Duft ein. Das Halsband schabte leicht an ihrer Wange, doch das War Espenschweif egal. Plötzlich ertönte hinter ihr ein wütendes Fauchen ,, Was tust du da, Espenschweif?!" Die beiden Katzen wirbelten herum und Espenschweif erblickte Schlangenherz, einen großen, grauen Kater mit vor Wut funkelnden, grünen Augen. ,, Schlangenherz, ich.... wir... ich liebe Tarab." Brach es schließlich aus Espenschweif hervor . Die Augen des grauen Katers weiteten sich einen Moment. ,, Er ist ein Hauskätzchen!" Das letzte Wort spuckte er förmlich aus. ,, Ja ich bin ein Hauskätzchen, aber was ist daran so schlimm?" Tarab sah Schlangenherz mit einer Mischung aus Interesse und Angst an. Doch der Krieger antwortete nicht, sondern stürzte sich auf das Hauskätzchen. Mit einem erschreckend lauten Geräusch brach Tarab's Genick. ,, Nein!" Kreischte Espenschweif und stürzte sich auf ihren Clangefährten, sie grub ihm die Zähne in die Kehle bis der Kater aufhörte sich zu bewegen. ,, Wie konntest du nur?" Fauchte sie den sterbenden Kater an. Dann drehte sie sich um und verschwand in den Schatten. Sie würde sich nie wieder mit einer Katze treffen, von nun an würde sie allein bleiben.
Von Salbei
Platz 3

Abschied

Die hellen Pfoten der Kätzin leuchtete im Dunkeln fast gespenstig, während sie ihre Jungen vor sich her trieb. Die drei kleinen zitterten und einige weiße Flocken bedeckten ihr Fell. Alle vier Katzen versammelten sich vor einem großen Zweibeinerbau, einer von vielen.
„Eisjunges, du bleibst hier." Sagte sie zu ihrem einzigen männlichen Kater. Der weiße sah seine Mutter angsterfüllt aus blauen Augen an. Doch er gehorchte der schwarzen Kätzin und setze sich vor den Eingang zum Zweibeinerbau. „Mami, wieso?" fragte die graue Kätzin, als ihre Mutter sie weiterscheuchte.
„Ihr seid im Clan nicht mehr sicher. Blutkralle hasst euren Vater und mich. Und er würde euch schreckliches antuen.. Hier seid ihr sicherer." Der Schmerz und die Trauer der Mutter waren deutlich zu hören. Sie gingen durch einige weitere Straßen. Die beiden Kätzinnen murrten und zitterten, ihre Pfoten waren wund und sie froren.
„Frostjunges." Sagte die Königin nun und deutete auf den nächsten Bau. Die kleine graue Kätzin kuschelte sich kurz an ihre Mutter, dann ging sie zum Eingang.
Die Mutter sah Frostjunges kurz nach, dann wandte sie sich ab und ging weiter. Schweigend lief die letzte Kätzin neben ihrer Mutter her. Sie hatte das gleiche schwarze Fell wie ihre Mutter. Die beiden glitten wie Schatten durch den Zweibeinerort.
Als sie vor dem letzten Bau standen, äußerte sich das Junge seid dem Aufbruch im Lager zum ersten Mal. Sie hatte strahlendblaue Augen wie ihre Geschwister. „Wir werden uns wiedersehen, Sternschnuppe." Sprach sie zu ihrer Mutter. Kurz sah das Junge viel älter und weiser aus, dann tappte sie auf den Bau zu. „Ich hoffe es, Schattenjunges."
Sternschnuppe schniefte. Dann, als ihr die Tränen kamen, rannte sie aus dem Zweibeinerort. Ihre drei Jungen stimmten über die Straßen hinweg einen Klagegesang an. Ihre Mutter legte die Ohren an und kehrte zu ihrem Clan zurück. Doch fröhlich wurde sie nicht mehr.

Von Sternschnuppe

 

Platz 4

Wenn man für Liebe stirbt...

Flocke riecht etwas. //Da! Eine fremde Katze in MEINEM Garten! Was hat sie hier zu suchen//, denkt sie wütend. Sie geht durch die Katzenklappe raus und sieht einen roten Kater, der seine Pfoten knetet. Sie faucht:"Was hast DU hier zu suchen?". Der Kater erschrickt und stottert:"N- Na ja, i- ich be- beobachte d- dich oft vom Zaun a- aus u- und-". "Hör auf zu stottern", herrscht Flocke den Kater an. Er beruhigt sich und miaut, ohne zu stottern:"Ich bin Flammenkralle, ein Kater im HimmelsClan". "Nie davon gehört", brummt Flocke. "Also, und ich beobachte dich oft vom Zaun aus", fährt Flammenkralle fort, "und ich sehe dich, wie du elegant vom Zaun hoch und runterspringst und wie du Bäume hochkletterst". Flocke fühlt sich geschmeichelt und schnurrt. "Ich wollte dich fragen, ob du.........", Flammenkralle fasst Mut, um die Worte zu fassen, "meine Gefährtin werden willst". Flocke schnurrt und will etwas antworten, als eine braune Katze, die plötzlich daherspringt, ruft:"Flammenkralle! Ich habe dich schon oft beobachtet, wie du die Kätzin anschaust. Bis jetzt habe ich nichts dazu gesagt, aber jetzt reichts mir! Du bist unloyal gegenüber dem Clan". "Aber-", erwidert Flammenkralle, doch der Kater unterbricht ihn. "Ich verstosse dich hiermit aus dem HimmelsClan! Nicht nur das, du solltest für diese Tat getötet werden!". Flammenkralle versucht es noch einmal:"Aber Baumster-". Weiter kommt er nicht, denn Baumstern stürzt sich auf ihn und schlitzt ihn die Kehle auf. Flammenkralle gurgelt noch ein paar Mal, versucht noch etwas zu miauen, doch es gelingt ihm nicht und er stirbt. Flocke, die alles mit Entsetzen zugesehen hat, wird wütend. "Wie kannst du es wagen!", ruft sie und stürzt sich auf Baumstern. Sie kratzt und beisst ihn, versucht ihn zu töten, aus Rache, doch Baumstern überwältigt sie und beisst ihr in die Kehle. //Vielleicht bin ich jetzt bei Flammenkralle//, denkt sie, bevor sie die Augen für immer schliesst. Als sie gestorben ist, sieht sie eine ungewohnte Gegend und kurz darauf Flammenkralle. Sie schnurrt und geht auf ihn zu, doch er hält sie zurück und miaut:"Wenn du bei mir sein willst, musst du versprechen, an den SternenClan zu glauben und einen Kriegernamen anzunehmen". Er schnurrt:"Du hast ihn dir verdient". Flocke will alles, um mit Flammenkralle zusammen zu sein und verspricht alles. Vom SternenClan erhält sie kurz danach den Namen "Flockenliebe", da sie für Liebe alles getan hat, sogar gestorben.
Von Herzauge
Ein Geheimnis zwischen Clangefährten

Platz 1

"Du bist was?!" Rief Schimmerpelz entrüstet. Die Kätzin sah ihre beste Freundin fassungslos an.
Der kühle Wind wehte durch das Fell der beiden, während der sanfte Moorgeruch die Luft füllte. 
Feenflügel sah ihre Clangefährtin an. "Es tut mir so leid..."
Der weißen Kätzin mit den silbernen Flecken liefen Tränen über die Wangen. Sie sah müde und erschöpft aus, aber ihr Blick war sicher und traurig.
"In der großen Schlacht sind viele gefallen. Aber dass ausgerecht du..."
Schimmerpelz schüttelte den Kopf. Ihre türkisfarbenen Augen musterten ihre Freundin besorgt und entsetzt.
"Ich...deshalb muss ich gehen..." sprach Feenflügel. Ihr linkes, silbergraues Ohr zuckte und sie sah nicht in Schimmerpelz Augen. Ihre kristallblauen Augen waren auf den Horizont gerichtet, an dem langsam dunkle, bedrohliche Wolken aufziehen.
"Bei der Schlacht zwischen MoorClan und LaubClan sind viele gute Katzen gefallen. Das Blut befleckte unser aller Pfoten. Du trägst genauso die Schuld an seinem Tod wie jeder andere. Es war ein Unfall." Versuchte Schimmerpelz die Kätzin zu beruhigen. Feenflügel sah ihre graue Freundin an.
"Es war kein Unfall. Ich war blind vor Wut, geleitet von Rache und dem Durst nach Blut. Ich war nicht ganz bei Sinnen. Aber das ist keine Entschuldigung dafür, dass ich deinen Gefährten getötet habe." Sagte sie mit erstickter Stimme.
Die graue Kriegerin trat näher, doch Feenflügel wich zurück.
"Herzklaue hätte nicht am Kampf teilnehmen müssen. Er wusste, wie gefährlich es war. Ich...ich werde ihn vermissen. Aber bitte geh nicht auch noch du, liebe Freundin." Sie versuchte, die weiße Kätzin zum bleiben zu überreden.
"Ich kann dich nicht ansehen, ohne auch an Herzklaue zu denken, Schimmerpelz. Ich bin seine Mörderin. Er ist im SternenClan und wartet, dass ich mich dem finsteren Wald anschließe. Und sobald der MoorClan von meiner Tat erfährt..."
Sie schüttelte den Kopf. 
"Woher sollte der Clan davon erfahren?" Fragte Schimmerpelz ruhig. Sie sah in die kristallblauen Augen der Kätzin.
"Aber...wi-willst du denn nicht..."
"Nein. Ich werde nichts sagen. Weil ich nicht möchte, dass du gehst." Die beiden sahen sich an. Dann schluchzte Feenflügel, rannte zu Schimmerpelz und vergrub ihre Schnauze in dem grauen Fell ihrer Freundin. "Danke." Flüsterte sie.
Schimmerpelz schnurrte. "Das ist nun unser Geheimnis."
Sie blickte hoch zum Himmel. //Ich hoffe, du bist einverstanden, Herzklaue...//
Von -Sternschnuppe- 

Platz 2

"Schneeblick! Du hast doch was auf dem Herzen"rief Ahornfrost ihrer kleinen Schwester zu."Lass mich"knurrte Schneeblick und lief Richtung Lagerausgang, doch Ahornfrost ließ nicht locker. "Nein! Erst wenn ich weiß was los ist"miaute sie hartnäckig und folgte Schneeblick schnell. "Komm schon. Du kannst doch immer mit mir reden. Was ist los?" Wütend sah Schneeblick sie an "Es. Ist. Alles. In. Ordnung!"schrie sie und rannte aus dem Lager. Ahornfrost wollte ihr folgen, doch irgendwas hielt sie fest. Als sie sich umdrehte bemerkte sie das Dachsfarn sie festhielt. Er war der Heiler und winkte sie zu sich. Ahornfrost folgte dem Wink und trat in den Heilerbau. "Was möchtest du denn von mir?"fragte Ahornfrost neugierig. Der Heiler antwotete ihr nach kurzem Zögern"sie erwartet Junge. Ehrlich gesagt glaube ich das sie gar keine Will. Anders kann ich mir ihr verhalten nicht erklären" Ahornfrost sah ihn erstaunt an. Dann verschwand sie aus dem Bau und machte sich auf die Suche nach ihrer Schwester.

"Warum hast du mir nicht gesagt das du Junge erwartest? Ich würde dir doch helfen!"rief Ahornfrost besorgt als sie ihre Schwester Schneeblick am kleinen Bach entdeckte. Schneblick sah Ahornfrost traurig an"Ich konnte es dir nicht sagen..." Sie holte tief Luft "Die Jungen sind von Luchsherz"

 

Von Schilffeder

1. Malwettbewerb(Digital)

Thema: Schülerwettbewerb
1. Platz
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"Wettrennen" von Minzbrise(13)

2. Platz
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"Beutewettbewerb", von Taupfote(11)

3. Platz
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"Ahornpfote beim Klettern", von Ahornstern(12)

Eine Große Reise

1. Unbenannt.png

von Flussmond

Digitaler Malwettbewerb: Schülertraining

1. Platz: Birnenwind

1. Platz Beutekampf.png

von Pollenstern :D

 

 

2. Platz eEWDER.png

von Flussmond :D

Wettbewerb im März+April 2017 mit dem Thema Verbotene Liebe
1. Platz 
darkstripexchadh_by_luminalunaris-db2rb29.pngVon Death
2. Platz
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Von Schilffeder 
Der Tod einer Katze

Platz 1

Nachtblumes_Tod.png

Von Kristallsee

 

Platz 2

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Von Death
1. Malwettbewerb (Traditionell)

Thema: Eine Katze an ihrem Lieblingsort


 
Platz 1
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von Gewitterpfote

Platz 2
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von Taupfote

2. Malwettbewerb (traditionell)

1. Platz
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von Mondwolke


2. Platz
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von Gewitterpfote

(Leer)

3. Malwettbewerb (Traditionell)

Thema: Ein neues Leben

 

1. Platz:

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von Icia

 

2. Platz:

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von Mondwolke

4. Malwettbewerb (Traditionell)

Thema: Hauskätzchen trifft Clankatze

 

1. Platz

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1. Gedichtswettbewerb

1. Platz: Einsendung von Ahornstern, 12

Ich eile, ich renne, ich kratze, ich trete
Oh hörst du nicht, dass ich zu dir bete?
Oh SternenClan, hört mich doch an!
In dieser Schlacht, da sind wir dran!
Der Feind ist weit uns überlegen
Wie können wir dies überleben?
Ohne deine Hilfe nicht,
So ist uns zu helfen deine Pflicht!
Oh SternenClan, oh tut doch was!
Blutgetränkt ist das frische Gras!
Die Beute ist fort, nur Kampfgeschrei
Am Boden liegt eine Katze – oweiowei.
Was sollen wir tun, wenn wir alle sterben?
Es ist zu früh dass wir kommen zu euch Sternen!
Oh SternenClan, steh mir doch bei!
Au, da sind Krallen – wenn ihr nichts tut, ich schrei!
Hört doch bitte
Mein stilles Gebet
Bevor alle Seelen
Zu dir hochgeschwebtVor mir steht ein Kater
Doppelt so groß wie ich
Hätt ich doch lieber
Nur ´nen Bienenstich!
Wenn er mich jetzt tötet
Das weiß ich gewiss,
Werd ich es euch verübeln,
Mit Krallen und Gebiss.
Oh helft uns doch,
In unsrer Not!
Der Boden der
Ist jetzt schon rot.
Das letzte Blut tropft auf die Erden
Mein Herz steht fast still
Was wird aus uns werden?
Nach diesem Kampf auf diesem Hill?
„Nichts!“, ist die Antwort,
Da niemand mehr lebt
Ich bin die Letzte
Die zum Himmel schwebt.
Oh SternenClan sagte
Ich es euch nicht?
Dass ihr vernachlässigt
Eure Pflicht?
Jetzt ist es aus
Ist alles vorbei
Aus und vorbei
Des Clans letzter Schrei.
Ich dachte es müssten
Fünf Clans sein?
Jetzt sind´s nur noch vier
Dank euch allein.

 

2. Platz: Einsendung von Nebelpfote, 12

Die Krallen, blutrot
Das Fell, zerzaust.
Schon sechs Katzen sind tot
Der Gegner saust.
Ein Schlag gegen das Bein
Und ich falle hin,
Erkenne Veilchenblüte über dem Stein
,, Feigling, kämpfst nicht mal für den Clanes  Sinn!"
Die Schildpatt-Katze Springt auf mich
Ich spüre die Kralle an meiner Kehle 
,, Du beleidigst mich; Ich töte dich!"
Einen letzten Schrei aus meiner Seele
Ich fahre auf in den SternenClan
Sehe den Untergang
Die toten Katzen, der restliche BlattClan
Eine Katze auf dem Baume hang

3. Platz: Einsendung von Flammenstern, 13

Der letzte Kampf:
Ich höre noch wie die Vögel singen,
doch bald schon werden sie verklingen,
denn wir laufen geschwind zum Kampf,
amliebsten hätte ich jetzt einen Krampf,
doch schon sind wir beim BrombeerClan,
die Angst bringt mich in den Wahn,
ich eile meinen Clangefährten vorraus,
doch ich merke schon bald ist es aus!
Kaum sind wir da, da beginnt es schon,
und im nächsten Moment fühle ich ne Katze auf mir wie auf einen Thron,
ein letztes mal atme ich ein,
denn ich weiß ich hab mein letztes Lebelein,
jetzt spüre ich die Krallen in meinem Hals,
doch richtig sterben werde ich doch niemals?
Oder holt mich der SternenClan jetzt nicht,
doch es ist doch ihre Pflicht!
Doch glücklicherweise dann,
sehe ich die SternenClan Katzen vor mir wie in einem Bann!

2. Gedichtswettbewerb

1 Einsendung von Flammenstern, 13 (Platz 4)

Unerwartete Liebe
Dieser Ort ist so friedlich,
vor mir sitzt der Kater sein Gesicht ganz lieblich,
er starrt mich mit großen Blauen Augen an,
viel Angst habe ich um ihn und bang,
denn er ist der Kater den ich liebe,
und sofort herrscht in mir nicht mehr friede,
mein Herz springt förmlich aus meiner Brust,
doch in seinen Augen zeigt sich keine Regung,
ich habe es doch gewusst!
Bin ich zu jung?
Liebt er mich nicht?
Bin ich denn so ein Wicht?
Seine Augen gehen zu einer anderen Katz,
in meinem Gesicht ist eine Fratz,
denn er schaut direkt in die Augen meiner Schwester,
diese rennt zu ihm,
anscheinend bin ich letzer!
Ich dachte immer sie und ich wären ein Team,
doch jetzt nimmt sie mir mein Herz,
mir wird bewusst, das ist kein Scherz.
Tränen rinnen mir ins Gesicht,
und ich spüre wie mein Herz zebricht,
weinend lauf ich aus dem Lager,
schrecke auf die vielen Nager.
Mein Weg geht zum Fluss,
dort werf ich mich rein,
die Luft entweicht meiner Lunge, für mich ein genuss,
doch etwas springt in den Fluss, es ist klein.
Es rudert zu mir und packt mein Nackenfell,
im nächsten Moment bin ich wieder überwasser,
ich werde geblendet, Sonne ganz Hell!
Mein Pelz wird immer nasser!
Schnell hat er mich an Land gebracht,
hustend und spuckend seh ich meinen Retter an,
Dunkelheit ist um mich, von der Nacht.
"Rabenpelz!", stöhnt meine Stimme weil sie nicht mehr kann.
"Ich liebe dich!", sagt der Kater bloß.
Und in meiner Kehle wird immer größer ein Kloß.

2 Einsendung von Beerenwind, 12 (Platz 2)

Soll ich es ihm sagen?
Was hält er von mir?
Gehört seine Liebe ihr?
Kann ich es wagen?

Fragen fliegen in meinem Kopf herum,
Ich will sie nicht haben.
Und doch sie bleiben,
doch ich frage mich warum.

Als Heiler bin ich bestimmt,
keinen Gefährten zu bekommen.
Mein Verstand hat angenommen,
Dass es nicht stimmt.

3 Einsendung von Ahornstern, 12 (Platz 3)

Jetzt ist es raus!
Ist alles vorbei!
Niemand beachtete
Meinen Schrei

Warum hat sie
Mich verraten?
Sie war es
Wer sonst
Nur sie wusste es!

Meine eigene Schwester
Wie kann sie es wagen!
Dank ihr musst ich gehen
Ohne ihn

Niemals werd ich
Ihn wiedersehn!
Niemals werd ich
Meine Schwester verstehn!

Warum hat sie
Das verraten?
Er ist im anderen Clan
Doch was bringt das ihr?
Er war MEIN Freund
Nicht ihr!

Zitternd setze ich mich nieder
Schüttle vorsichtig meine Glieder
Doch ich hör nicht auf
An ihn zu denken
Wie konnt ich mir erlauben
Mein Herz zu verschenken?

Doch Schuld ist immer noch sie

Ohne sie
Ohne sie
Wären meine Jungen mit uns beiden aufgewachsen
In meinem Clan
Doch mit seiner Obhut

Doch so?
Ich wurde doch verbannt!
Und bin nun
Davongerannt!

Retten hätte ich sie sollen!
Na ja, ich hatte es ja auch wollen

Doch sie
Stand mir erneut im Weg
Nun sind sie weg
Für immer fort
Er und meine Jungen
An einem anderen Ort

Nur wegen dieser
Verbotenen Liebe!
Doch was verboten
Es war geliebt!

Welcher Königin
Nimmt man ihre Jungen?
Nimmt man alles
Wofür sie je gesungen?

Mir, nur mir
Dessen bin ich mir gewiss
Oh ihr lieben
Wie ich euch jetzt schon vermiss!

Und bei meiner Schwester
Werdet ihr groß
Bei der
Die mich verraten

Wie gern würd ich euch holen
Ihr entreißen
Selbst euch mit mir ziehen!
Doch ich kann nicht
Bin nicht stark genug
Und ich weiß
Allein werd ich sterben
Und ich würd euch niemals
Lassen stürzen ins Verderben.

Lebt wohl!
Lebt wohl! Clans und meine Jungen!
Lebe wohl, mein Freund aus dem NachbarClan!

Ich werde gehen
Gehen
Und komme niemals zurück

Niemals

4 Einsendung von Zimtnacht, 12 (Platz 1)

Ich weiß noch, was du mir hast versprochen
Jenes Versprechen, welches du hast gebrochen

 

„Meine Liebste die du mir bist so teuer,
Für dich brennt in meinem Herzen ein loderndes Feuer
Ich werde zurückkehren aus dieser Schlacht
Schleiche dich hinaus die nächste Nacht
Warte bei der Lichtung im Mondenschein,
Dann bin ich für immer dein!"

Ich habe dort verharrt
Gehofft ,gelitten und in die finstre Nacht gestarrt

Doch du kamst nicht in jener Nacht
Oh , wie lange habe ich dort gewartet und gewacht?

Als die ersten Sonnenstrahlen sich wollten zeigen
Da versuchte ich die Panik zu vermeiden

Unsere Liebe war umstritten,
Denn sie verstieß gegen viele Regeln und Sitten

Schließlich konnten die Krieger nicht verzagen
Es mir zu sagen,
So gefühlslos, so monoton,
Doch damals wusst ich es schon

Dein Gewissen war so rein!
Wie kannst du nur tot sein,
Wie kann ich noch leben?
Frag ich mich still, meine Schultern beben

Mein Herz schreit nach dir,
Und doch bist du nicht hier

Du bist fort,
An einem besseren Ort

Mein Feuer erlischt mit dir
Oh bitte, komm zurück zu mir!

 

Nun bin ich alt,
Und geselle mich zu dir bald
Ich schleich mich dort hin, wo wir uns immer trafen,
Oh, Sternenclan, wieso wolltest du mich mit seinem Tod bestrafen?

Ich schau hinauf in die Himmelsräume
Oh, kann es sein das ich träume?
Ich erspäh wie du auf die Erde steigst
Ob du den Weg ins Paradies mir zeigst?

Doch nichts geschieht
Ob er mich nicht sieht?

Ich sitz hier wie auf heißen Kohlen
Willst du mich nicht zu dir hohlen?
Brauchst du mich nicht auch?
Da lös ich mich endlich als goldner Rauch
Heraus aus meinem Leibe
Auf das ich ewig bei dir bleibe

Und niemand kann unsere Seelen sehen,
Während wir gemeinsam zu den Sternen gehen

„Bist du denn glücklich nun auch?"
„Du bist alles, was ich brauch!"

3. Gedichtswetti

Gewinner:

 

Einsendung von *anonym*

 

 

 

Als Heiler zieht er durch die Nacht

Hat seinen Schüler mitgebracht

 

 

 

Die Sterne über ihnen blitzen

Kein Ereignis kann sie erhitzen

 

Denn der Sternenclan wacht über sie

Diese Große Pflicht vergisst er nie

 

Die Lebendem treffen sie im Schlaf

Denn dort ist keine Kralle mehr scharf

 

Jedes mal wieder am selben Ort.

Und wenn ein Lebender geht hinfort

Weilt auch dieser sicher dort.

 

Ein Anführer stirbt

Platz 1

Vor langer Zeit
Sein altes Leben war Vergangenheit
Sein neues Leben kam auf ihn zu
Er musste dafür nur im Mondstein ruh(n)
Sein Freund, der Heiler begleitete ihn
Zusammen würden sie zum Mondstein ziehn
Er würde seine neun Leben empfangen
bald würde es anfangen...
Tage, Monde, Blattwechsel vergingen
Zum letzten Mal hörte er Vögeln singen
Es war eine schwere Reise
Sie mussten von ihrem alten Heim abreisen
Er konnte nicht mehr, er legte sich hin
Sein Leben vor seinen Augen verging
Er machte den letzten Atemzug, er hörte von fern
Bekannte Stimmen, die riefen: "Willkommen bei uns, Riesenstern!"

Von Psycho-Herzi  aka Rotzrabe

 

 

Platz 2

 

Der Kratzer war zu viel
Es mochte nicht so scheinen
Doch mochten sie auch weinen
Er war der nächste, der fiel.
 
Die Katzen konnten nichts verhindern
Der Heiler tot
Vor Blut noch rot
Keiner konnte die Schmerzen linden.

Es waren nicht die Schmerzen
Über den Verlust der Macht
Durch den Führer ihrer Schlacht
Der es war in ihren Herzen

Nein, sie trauerten um ihn
Der ihnen so viel gegeben
In ihrem Gefühl, zu schweben
Den sie nun dem Himmel liehn.

Es gab keinen Weg zurück
Der einzige, der ging ins Licht
Jemand sah in sein Gesicht
Wünschte ihm nur gutes Glück.

Und das war sein letzter Zug
Den er hier auf Erden tat
Als er seine Krieger bat
Das Feld zu räumen, wie im Flug.

Der Krieg der war vorbei sodann
Frieden fand sich in seinen Kriegern
Wie auch in den fremden Siegern
Sei er auch im SternenClan

Wo er noch lange lief
Seinen Clan bewachte
Vergab Leben achte
Und schließlich schlief.

Von Pollenstern